Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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771
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v. Schönaich.

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Leben: Ida, Robert, Aurora, Bertha, (Oswald. Carl Wilhelmkaufte am Z. Juli 1820 das Gut Nieder-Beutnitz (8 von Görlitz,von Leidenberg) für 19700 Taler fl 8 200 Tlr. für das ErbgutNieder-Beutnitz, 1500 Tlr. für die 15 Scheffel Lehnsacker) von FrauLhristiane Friederike Ernestine verw. Apotheker Thieme, geb. Bauern-stein. Am 21. August 1820 wurde er belehnt. Er geriet in Bonkurs,und das Gut Nieder-Beutnitz erstand am 24. September 1835 im Sub-hastationstermin Thristian Friedrich Neumann, Bretschambesitzer ausBosenthal, für das Höchstgebot von 12400 Talern.

Wappen: Folgendes Wappen hatte Baiser Franz II. Daniel Gott-lob Schmor! am 2. Dezember 1802 verliehen: . . .einen blauen Schildmit einem silbernen linksschrägen, nach der Länge getheilten Balken,wovon die linke Hälfte erhöht, die rechte erniedrigt ist, beide Ende abereinander berühren. Auf dem Schilde ruht rechtsgekehrt ein gekrönter,frey adeliger, offener, blau angeloffen- und roth gefütterter, mit goldenemHalsschmucke und einer blau und silbernen Decke behängter Turniers-helm, auf dessen Brone ein blauer, geschlossener Adlersflug erscheint,wovon jeder Flügel mit einem silbernen linksschrägen Balken belegt ist" ...

v. Schönaich» Freiherren.

Ls sei zunächst eines Gliedes aus dem uradeligen Schlesischen Ge-schlecht v. Schönaich gedacht, das um die Mitte des 16. Jahrhundertszum Lehnsadel der Herrschaft Seidenberg-Friedland gehörte. Hans v. S.zu Sorau erhielt zu Friedland am 12. August 1550 von den GebrüdernJohann V. und Thristoph v. Bieberstein das Dorf Güntersdorf vonLauban), Afterlehn der Herrschaft Friedland, als Erbe verreicht; sie be-nahmen gleichzeitig dem Gute alle Eigenschaft und Natur des Lehnsh.

Der erste aus dem Geschlecht v. S., der sich in der Gberlausitzansässig machte, war Hieronymus Bitter v. 5. von den Gütern, diedie Stadt Lauban im Pönsall verloren hatte, brachte er um 1558Siegersdorf (dMO von Lauban, am Meis) an sichh. Lr erwarbferner das Gut Waldau (>V von Siegersdors): Sein Vetter Franz v. S.,der Waldau 1576 von der Stadt Lauban gekauft hattet, veräußertedieses Gut nebst dem dazu gehörigen Dorfeaus vetterlicher treuerLiebe und Vewegnüss, um seines besten Nuz und Gelegenheit willen"

tz Neues Laus. Mag. Bd. 73, 5. ION Tin Philipp v. 5. zu Hassel (KreisLorau) war 1570 1573 Hauptmann zu Friedland. kl. Nessel, Geschichte des Fried-länder Bezirkes, 1002, S. 426.

h Vberlaus. Nachlese 1771, S. 70 ff.

") Bürgermeister und Natmauueu von Lauban hatten das Gut Waldau einigeJahre zuvor erkauft. Sie warenweil sie die Kaufgelde mehrertheils entleihen undauf Interesse nehmen müssen, in großen Lchuldenlast dardurch geratten, welche sie vondem Einkommen dieses Guetts abzuelegen nicht vermöchten" und mußten deshalbdas Gut verkaufen. Franz v. 5. wurde mit Waldau belehnt, BautzenDienstagsnach Inventioms orueis, war der siebende Tagk des Monats Map" 1577. H.-§t.-N.

Nne. 0550, Gürlitzischer Lrepss, Bol. V der Lehen - Brieffe im Marggraffthum Dber-lausitz, 1410-1615, Fol. 275.

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