Schmeiß v. Lhrenpreißberg.
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Kirche in Stuttgart seine letzte Ruhestätte, vermählt war er mit RnnaMargaretha, geb. Eichler v. Ruritz, Witwe Melchior Taspar Wincklers(ch 4. Juli l677) aus Gber-Ullersdorf und Sommerau. Sie starb am15. Dezember 1695 und wurde in der Kirche zu S. S. Petri und Pauliin Zittau beigesetzt, von Gustav Friedrichs Söhnen ging der älteste,Johann Friedrich, seinen Eltern im Tode voran. Er fand am18. Juni 1680 in der petri-paulikirche in Zittau, wie später auch seineMutter, seine Ruhestätte'). Der jüngere Sohn Gustav Friedrichs,Johann Rdolph Schm. v. L. besuchte das Gymnasium zu Zittau'I undwurde später königlich polnischer kurfürstlich Sächsischer Landkammerrat.Er erbte die väterlichen Güter Ober-Ullersdorf, Sommerau undporitsch,' am 2. November 1708 wurde er mit poritsch belehnt. Rm7. Juni 1721 kaufte er das Rittergut Nostitz nebst Trauschwitz,Grube, Spittel, Krappe, Wohla (sämtlich bl von Löbau) samt derHeide und dem dazu gehörigen Försterhause, Gber- und Niedergerichten,Ius patrormtus „nebst dem chursürstlichen allergnädigsten Kirchen-Grnat"), Mühle, Röhrwasser, Steinbruch usw. Der Kaufpreis betrug52 000 Taler, die Belehnung erfolgte am 13. Januar 1723. von diesemBesitz verkaufte er am 11. Oktober 1727 den mitten im GppelnschenGrund und Boden gelegenen, nach Nostitz gehörigen Teich an WolfSiegmund Gottlob v. Klüx aus Oppeln und herwigsdorf für 450 Taler.Johann Rdolph erstand ferner das Rittergut Wilthen (88LV vonBautzen), früher im Besitz der Frau Magdalena Sibylla Freifrauv. Miltitz, geb. Gräfin v. Taube, sub basta für das höchste Lizitum von36 410 Fl. oder 31 858 TIr. 18 Gr. Rm 17. Oktober 1721 wurde ihmdas Gut „im Namen Gottes adjudicirt, er auch in dessen geruhige possessund Genuß von dato an nunmehr» gesetzet derogestalt, daß er das ihmadjudicirte Gut als sein wohlerlangtes Eigenthum unter Gottes Segenungehindert inne haben, besitzen und gebrauchen möge"h.
Johann Rdolph Schm. v. E. starb am 7. Februar 1729. Er hattesich vermählt am 10. Februar 1707 in Gber-Lichstedt in der InspektionFreiburg mit Johanna Rosina Schilling, ältester Tochter ThristophSchillings, vornehmen Kauf- und Handelsmanns in Halle. Sie folgteihrem Gatten bereits am 6. Juli 1729 im Tode nach.
Folgende Kinder überlebten die Eltern (1—6:
1. Lrdmuth Tugendreich, * 16. Oktober 1710I. Sie ver-mählte sich mit Friedrich Rugust Marschall v. Bieberstein, königlich pol-nischem kurfürstlich Sächsischem Kapitän im Goldackerschen Dragoner-
tz Lin Epitaph aus Messing in der genannten Kirche gibt die Daten an.Tarpzov, ^.ualsota last. Ättav., t7t6, I, S. 96.
-) Th. Gärtner, Schüler des Zittauer Gymnasiums von 1386-1783, S. 36.
h Lehnsakten Nostitz. tz Lehnsakten wilthen.
h Da die Kinder Johann kldolphs ordentliche Taufzeugnisse nicht zu beschaffenvermochten, so berief der Gerichtshalter der Schmeißschen Güter am 20. September1729 vier Zeugen vor sich an Gerichtsstelle, von denen drei „ihrer Unterthänigkeitund Pflicht, damit denen gesamten Schmeißischen Erben sie verwand und zugethansind, czuoncl bune actum erlassen" wurden. Darauf hatten sie zunächst einen Zeugen-eid abzulegen „aotu oorporali, mit entblößten Häuptern und aufgereckten drep