v. Schiebe!!.
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v. Schiebell.
Adam Burchard Christoph v. SchiebellH, von polnischer Ab-stammung, geboren zu Warschau im Jahre 1719^), ging in Sächsisch-polnische Militärdienste, zeichnete sich im zweiten Schlesischen Kriegeunter dem Kommando des Generalleutnants v. Sibilski aus und wurde1781 Kommandant des adeligen Kadettenkorps. Km 5. November 1790erfolgte seine Ernennung zum General der Kavallerie^). Gr starb alskurfürstlich Sächsischer Kabinettsminister und Staatssekretär in Militär-angelegenheiten am 13. März 1796 in Dresden im Alter von 77 Jahren.Der Leichnam wurde am 16. d. M. abends unter Fackelbegleitung aussein Gut Drebkau N.-L. übergeführt H.
Adam Burchard Ehristoph v. S. machte sich in der Oberlausitz an-sässig, indem er, damals kurfürstlich Sächsischer Oberst und General-adjutant, am 1. Oktober 1764 von Johann Friedrich v. Eheler dieMannlehngüter Wohl« (80 von Kamenz)^ und Nieder-Gersdorf(8^V von Kamen;) samt der Dammühle, mit allen Freiheiten, Rechtenund Gerechtigkeiten, Nutzungen und Beschwerungen, landesherrlichen An-lagen, Mundgütern, Steuern und Kontributionen, auch Militär-praestationen, ferner den hergebrachten Korndezimen in Dresdner Matzan die Geistlichen zu prietitz und Elstra, für die Summe von 41000 Talernerwarb; am 10. September 1765 erhielt er den Lehnbrief °). Er ver-kaufte die Güter am 23. April 1783 an David Jacob v. Poncet. —
In Lieberose starb am 4. Juni 1759 der kurfürstlich SächsischeMajor Johann Adam v. S.I. Er besaß das Gut Hirschsprung imErzgebirge seit dem Jahre 1731. Seine Gattin war ChristianeSophie geb. v. Stutterheim. Kinder dieses Ehepaars waren der kur-fürstlich Sächsische Oberst und Generaladjutant Abraham und HedwigFriederike Johanna v. S.
Wappen: A. B. T. v. S. siegelt 1766 folgendermaßen^): In Blauein nach rechts gewendeter Greif, in den Vorderpranken ein Gefäßhaltend. Gekrönter Helm. Kleinod: Wachsende Schildfigur.
vergl. Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 54, 5. 7.
H Schumann-Schiffner, Lexikon von Sachsen, 2. Supplementband, !828,
S. 504.
3) H.-St.-A. Geneal. iLoo. 31795, Schiebell.
H p. G.Hilscher, Chronik von Dresden, I.Band, 1837, S.542; In Schumann-Schiffners Lexikon a. a. G. S. 304 ist der 12. März als sein Todestag angeführt.Ebenda ist erwähnt, daß er sich um das Städtchen Drebkau sehr verdient gemacht,daß er das Gut zunächst der Familie v. Arenstorff und bei deren Aussterben einervon den Landständen zu begründenden Anstalt für verdiente Krieger aus der Nieder-lausitz ausgesetzt habe.
H v. Schiebell ist der Erbauer des Schlosses zu Ivohla. Gurlitt, Bau- undKunstdenkmäler Sachsens, 35. Heft, 5. 334.
H Zu Mitbelehnten ernannte er Hans Lhrenreich v. viepow auf Drebkau,Dbersten unter dem Graf Nenardscheu Regiment Lhevaux - legers und Larl FriedrichIvilhelm Freiherrn v. Braun und lvartenberg auf Dber-Burkau.
H H.-St.-A. Gen. Lao. 31795, Schiebell.
H Ebenda.
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