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v. 5chachmann.
Nls Herr auf Lohra beteiligte sich Ernst Moritz an der dem Kur-fürsten Johann Georg II. geleisteten Huldigung des Dberlausitzischenangesessenen Ndels am 16./26. Juli 1657 in Bautzen h.
Folgende fünf Kinder Ernst Moritzens v. 5. sind uns bekannt:
1. Helena Sophia, vermählte sich am 22. Mai 1680 mitHans Laspar v. Nostitz aus Nrnsdors, vöbschütz, Dittmannsdorf als dessenerste Gattin und starb am 14. November 1687.
2. Ndolph Ernst"), geboren zu Görlitz am 24. Januar 1642,ging 1657 an den Hof eines polnischen Magnaten, dann nach Baden-Durlach, wo er bis 1662 blieb. 1663 begab er sich nach Venedig, Nom,Neapel, Frankreich, Gens, trat dann in kaiserliche, daraus in markgräf-lich Bayreuth sche, später in kursächsische Dienste und avancierte bis zumGeneralmajor. Mit dem Bischosszehnten in Kunnersdorf wurde er am18. Mai 1682, dann 1692, 1695 belehnth. Leine beiden jüngerenBrüder Hans Laspar Ferdinand und Franz Earl überließen ihm dasGut Königshain für 17370 Taler und am 12. Mai 1689 wurde ermit diesem Gute belehnth. Nm 14. Dktober 1718 wurde Ndolph Ernstdas weiland Tarl Magnus v. Nechtritz gehörig gewesene Gut Dber-Linda (88M von Lauban) für 17100 Ntlr. adjudiziert. Ndolph Ernststarb zu Königshain nach einer kurzen Niederlage am Sonnabend vorPalmarum 1728 j20. Märzj im 87. Lebensjahr und wurde daselbst amKarfreitag j26. Märzj bestattet; die Funeralien fanden statt am Tagevor Himmelfahrt s5. Maij.
Im Dezember 1666 hatte Ndolph Ernst v. S. den Nbraham Ernstv. Salza durch einen Pistolenschuß entleibt^).
vermählt war Ndolph Ernst seit dem 24. Februar 1686 in kinder-loser Ehe mit Nnna Sibylla v. Vünau, geboren zu Pillnitz am18. Mai 1643, gestorben zu Königshain am 17. Januar 1703, TochterGünthers v. B. auf Pillnitz und Witwe Hans Heinrichs v. Nohr aufElsterwerda 6).
Sn seinem Testament vom 19. Dezember 1721 bestimmte NdolphErnst Königshain nebst pertinentien zu einem Schachmann-hermsdorf-schen Familien-Fideikommiß und Majoratsgut eurn annexo jure primo-Aeniturae. Ober-Linda solle an seines Bruders Franz Earl v. S. aufhermsdors „anderen" Sohn, Ernst Moritz v. S. fallen (vergl. S. 718).
3. Hans Taspar Ferdinand. Über ihn fehlen alle genauenNachrichten h.
tz Gberlaus. Nachlese 1771, S. Z45-Z47.h vergl. Xnaleota Laxoniea 1766, 5. 75 ff., bes. 5. 78 ff.h Lehnbriefe des Rittergutsarchivs zu Rönigshain, regestiert von Jecht.h Ebenda.
h ks. - 5t. - R. Boo. 9547, Vas vierdte Buch Dberlaus. Lehnssachen 1666 — 81,5. 42.°) 5inapius, 5chlesische Luriositäten, II. Band, 1728, 5. 952; Kloß a. a. D.Bd. XV, v. 5chachmann.
tz vielleicht ist er es, vielleicht auch der unter 4. aufgeführte Ferdinand Moritzv. 5., der in kjohnstein inhaftiert war. Ernst Moritz v. 5. auf Rönigshain schreibtam 27. Rugust 1680 an den Rurfürsten, dankt ihm, daß er seinem 5ohn, dem Rapitän-leutnant, jährlich ein Gnadengeld bewilligt und bittet um fernere Gewährung desselben.