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v. Schachmann.
Vettern, auch Herr Vätern, des Marggrasen zu Vareuth Lbd. völligenPardon und Landes-Sicherung ertheilet" h. Maximilian Ernst d. I. starbam 10. Januar 1704. Er war vermählt mit Maria Sidoniav. pentzig. Sie starb nach Ausweis ihres an der Außenmauer derSeidenberger Kirche befindlichen Epitaphs im Alter von 34 I. 24 W. am11. Juli 1704, nachdem vier Tage vor ihr ihr neugeborenes SöhnchenMaximilian Ernst posttivinus, dreizehn Stunden alt, verschieden war.
Laspar Ernst, * 13. November 1656, ein älterer Bruder desvorigen, trat in Militärdienste, wurde Leutnant und kaufte imJahre 1691 von Frau Agneta Juliana „Mermettin" (v. Mermeth),geb. „Gppeln" das Gütchen Nicolausdorf (^V8^V von Lauban). ZuMichaelis 1692 verkaufte er es wieder.
Wappen: Das in der Kirche zu Neichenbach an einem Epitaphund an der Kanzel angebrachte Wappen zeigt einen Schild geteilt vonSilber und Schwarz, oben ohne Bild, unten eine goldene Eule. Helm-Kleinod: Schwarzer offener Flug, auf jedem Flügel die goldene Lule.
v. Schachmann.
Aus Danzig, wo im Arturhofe noch ihr Wappen zu sehen ist, kamdie Familie Schachmann nach Schlesien und saß von 1557 bis 1586im Breslauer Nat^). Jacob S. d. A., Ältester des Nats zu Breslau,vermählte sich am Montag nach Trinitatis 1571 (11. Juni) mit JungfrauAnna, Tochter weiland Joachim Frentzels aus Königshain^), Pflege-tochter und Mündel Pauls v. Liedlau, Adam Nehdingers und PeterFrentzels. Diese luden den Görlitzer Nat am 28. April 1571 zur Hoch-zeit einh.
Joachim Frentzel, gestorben am 13. Dezember 1565, hatte einJahr vor seinem Tode seine zahlreichen Erbgüter unter seine Kinderverteilt; an seine Tochter Anna waren dabei hermsdors (080 vonGörlitz) und Girbigsdorf (M von Görlitz) gefallen^). Nach dem TodePeter Frentzels, eines Bruders der Frau Anna v. S., fiel an sie nochdas halbe Gut Markersdorf (>V von Görlitz). Mit diesem neuenBesitze wurde ihr Gatte Jacob S. d. A. „zu hermanßdorfs undt des Nadtszu Breßlaw" am Sonnabend nach Trinitatis 1573 f23. Mais belehnt").Jacob S. d. A. hinterließ vier Söhne: Johannes, Joachim, Lucasund Taspar. Diese, sowie Paul v. Liedlau auf Schönberg und Königs-hain und Adam Nehdinger aus Schönbrunn (beides SchwiegersöhneJoachim Frentzels), wurden, Wurzen den 25. Mai 1587, mit dem Vischoss-
tz Gen. 1.06.31793, Sander.
Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift, 42. Bericht, 1879, S. 400.tz Kaiser Karl V. hatte Joachim Frentzel, Speyer den 19. Illai 1544, in denUdelsstand erhoben, verzeichniß Gberlaus. Urkunden, II. Bd., S. 162.
. tz Manuskript der Bibliothek der Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften,B. I. 30, I. Teil, S. 475.
'>) vergl. Fritsch, Ulte Görlitzer Geschlechter s1891s, S. 19.
kf'-§t.-U. Uoo. 9550, Registratur der Lehen, Leibgedinge und Günste imGörlitzischen -c., 1572-84, Fol. 2.