v. Sander.
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eines Totschlags an Hans v. Reibnitz schuldig. Km 5. November 1612wurde Siegismund von Christoph Carl v. Lindemann entleibt H. ver-mählt war Siegismund mit Rnna Maria v. Nimptsch^). —
Erasmus Günther v. 5. aus „Gora", Gberstwachtmeister imkaiserlichen Mircomarcowitzschen Regiment Kroaten zu Roß, durcheinen feindlichen Schuß am 8. Mai 1646 zu penzig verwundet, starb zuGörlitz am 9. Mai 1646 im Rlter von 30 I. 6 W?). —
Wenzel Clement und Rudolph Maximilian v. 5. erhielten,Linz den 11. September 1732, den Böhmischen alten Herrenstand H.Jacob Ludwig v. S. wurde im März 1735 in den Schwedischen Frei-herrnstand erhoben''). Der Reichssreiherrnstand kam am 24. Rpril 1671in die Familie. Durch Diplom vom 28. Rugust 1891 wurde der Frei-herrnstand in Sachsen anerkannt^). —
Wappen: Schild geviert. 1, 4: In Rot eine silberne Lilie; 2, 3:In Silber zwei goldene, die Spitzen nach außen kehrende Rngelhakensenkrecht neben einander. Zwei gekrönte Helme. Kleinod des rechten:die silberne Lilie. Kleinod des linken: drei Straußenfedern rot, weiß,rot, beseitet von den beiden Rngelhaken. Decken rechts rot-silbern, linksgold-silbern. Tprofs, Wappenbuch der Sächsischen Staaten, V- Band,Tas. 73.
v. Sander.
Gottfried v. Sander, ein Sohn Rlexanders v. S. auf Burgim MagdeburgischenH, geboren am 11. Dezember 1600 zu Halle, gingzuerst in Schwedische, dann in kursächsische Kriegsdienste und wurdeOberstleutnant im Regiment v. Gersdorff. Rm 21. Januar 1638 erwarber von den Erben Siegismunds v. peschen das Städtlein Reichenbachmit Oberdorf und Gehlisch (M von Reichenbach) für 11 000 Calerund 100 Caler Schlüsselgeld ^). Noch in demselben Jahre, und zwar zuMichaelis, schloß er mit dem Rate des Städtchens Reichenbach einenVertrag wegen des Weinschanks, und zwei Jahrzehnte später, am 12. März1658, kam es zwischen ihm und der Bürgerschaft zu einem vertragewegen der Willkür, des Schutzgeldes der Hausleute, der Dienste undWachens. Im Jahre 1648 kaufte Gottfried v. S. das Gut Lischdorf
tz 11) einart, Rechte und Gewohnheiten, III, 5. 123.
2) ^natsota 8ax. I, S. 153.
3) Christoph Gottlob Piltz, Beschreibung der heil, vrepfaltigkeitskirche inGörlitz, 5. Forts., 1770. Derselbe erwähnt in seiner Beschreibung des Franziskaner-Klosters zu Görlitz, 17. Stück, 1793, daß sich in der vreifaltigkeitskirche ein lebens-großes, in Stein gehauenes Bildnis des Erasmus Günther v. S. befinde. Siehe auchJecht, Die Grabsteine, Epitaphien und Gedächtnisfahnen in der Görlitzer Kloster-kirche, 1910, S.-R. S. 12: Zobel, Die Kirche zur heil.Dreifaltigkeit in Görlitz, 1910, Taf. 1.
4) v. Doerr, Oer Rdel der Böhm. Kronländer, 1900, S. 219.
s) Kneschke, Deutsches Rdels-Lexikon, VIII. Band, S. 31.
H 6. Frhr. v. Iedtwitz, Sächsisches Wappenbuch, 1899.
0 vergl. Kloß, Geneal. Nachrichten, INspt. Bd. XV, Sander.
Richter, Thronik der Stadt und parochie Reichenbach D.-L., 1867, S. 27.verzeichnitz Gberlaus. Urkunden II, S. 310, 323.