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v. Salza und Lichtenau.
7 . Hans Christoph Günther, geboren zu Lichtenau am15. Mär; 1669, starb als Fähnrich zu herzogenbusch im Jahre 1690.
«. Hermann v. 5., der älteste Sohn Günthers d. I., geboren am
2 . Kpril 1657 h, war Kornett. In brüderlicher Teilung vom 12 . Mai1684 fiel an ihn das väterliche Gut Wingendorf, hierzu erwarb eram 28. Juni 1688 von Heinrich Lrdmann v. lveickhard die wingen-dorfer Mühle. Er ließ die Wingendorfer Kirche von Grund aus steinernaussühren, baute auch 1724 ein steinernes Pfarrhaus h.
Am 6 . Juli 1719 wurde er von seinen Geschlechtsvettern zum Seniorund Kurator des gesamten v. Salzaschen Geschlechts erwählt. Tr starbam 12. April 1725 h. vermählt hatte er sich: l. im Jahre 1693 mitMaria Magdalena v. Gersdorsf a. d. h. Baruth; II. mit BarbaraHelena v. Mauschwitz a. d. h. Armenruhh. Sie führte bis zur Voll-jährigkeit ihrer Kinder die Administration der Güter.
Hermann hatte folgende Kinder ( 1 — 6 ):
1. I. Eleonore Margarethe, geboren am 27. November1698, gestorben im November 1733, vermählt mit Hans Siegmundv. Kalckreuth aus Stahnsdorfh.
2. II. Helene, geboren am 11 . Juli 1707, vermählt mitTonrad Leopold v. Uechtritz auf Dobers und Logau. Sie starb alsWitwe am 18. März 1772.
3. II. Tarl Günther, geboren am 16, (Oktober 1708.Tr begab sich in Kriegsdienste und starb, wie sein Bruder Hermann am22. April 1733 schreibt"), „vor Kurtzem" in Ungarn.
4. II. hermannh, geboren zu Lichtenau am 25. Novem-ber 1711, ging in Militärdienste unter das Löwendalsche Infanterie-Negiment, mußte sie aber seines Gehörs wegen aufgeben. Ihm und seinenbeiden jüngeren Brüdern hatte ihr Dheim, der am 13. Januar 1732unvermählt gestorbene Tarl Heinrich Gottlob v. 5. (vergl. S. 691) sein GutNieder-Lichtenau hinterlassen. Im brüderlichen Teilungsrezeß amTermin Michaelis 1735 wurde Hermann dieses Gut zum Preise von16 000 Talern überlassen. Auf diesem seinem Gute Nieder-Lichtenaustarb er „nach vorhergegangenem sechs Jahre lang gefehltem Bewußt-
tz ^naleota Lux. I, 5. 146.
2 ) Die Einweihung der Kirche erfolgte am l. Ndvent 1725 f2. Dezembers,^nulsotu Lax. I, 5. 222.
3) Hermann v. S. war im Jahre 1645 wegen eines mit einem v. Dersdorfs(Vorname ist nicht genannt) auf Steinkirch ausgefochtenen Duells zu 100 Fl. Strafeverurteilt worden. k)-°2t.-6. Noo. 9532, Das 70. Buch Dberlaus. Justizsachen 1696bis 1702, Fol. 32 ff.
tz Buch sie machte sich um die wingendorfer Kirche verdient, indem sie demPfarrer einen Teil eines Bauerguts als lvidmut einräumte und der Kirche denTaufengel, eine zinnerne Taufwasserkanne und ein Kruzifix zum vorantragen beimNbholen der Leichen stiftete. Laus. Magazin 1776, S. 341 klnm.
h v. Uechtritz a. a. D. III, 5. 188; Salzasche Regesten S. 282.
°) Lehnsakten Wingendorf.
tz Nekrolog im Laus. Magazin 1782, S. 55.