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v. d. Sahla.
er 500 Fl. Meißnisch, ferner die Lumme von 200 Reichstalern, um fürarme Rinder in Sohland Schulunterricht und Bücher zu bezahlen.
5. Hans Friedrich II. v. d. S., ein Sohn Christoph Rbrahams,geboren im Jahre 1678, königlich polnischer kurfürstlich Sächsischer Gberst-wachtmeister, kaufte am 4. September 1709 von Ernst Friedrich v. Dölauauf Klein-Wolmsdors, Dauban rc., königlich polnischem kurfürstlich Säch-sischem Kammer- und Landkammerrat, Rmtshauptmann der Rmter Rade-berg, Moritzburg und Laußnitz, das Lehn- und Rittergut Daubanvon Rothenburg) für 13 600 Rtlr. Kauf- und 200 Rtlr. Schlüssel-geld. Rm 20. September 1710 wurde er belehnt. Rm 15. Oktober 1711vertauschte er Dauban an Johann haubold v. Schönberg gegen dessenGut Ouolsdors (dlW von Rothenburg) und zahlte noch 15000 Talernebst 400 Kaisergulden Schlüsselgeld zu. In die Mitbelehnschaft nahmer seine beiden Brüder Thristoph Gottfried und Rugust Rdolph v. d. S.Johann Friedrich geriet in Konkurs und am 12. Rpril 1715 erstandLudolf Rlbrecht Heinrich v. Ingenhaeff das Gut Ouolsdorf. —
Ls ist noch ein Mitglied der Familie zu erwähnen, das um dieMitte des 17. Jahrhunderts Pächter eines Gberlausitzischen Gutes ist.Johann Georg Frh. v. Rechenberg aus Reickenau bei Königsbrück, kurprinz-licher Gberkämmerer und Stallmeister, schloß am 24. März 1655 einenPachtvertrag mit dem Pachtsinhaber des Ritterguts Vornitz, Rbrahamv. d. S.h. -
Wappen: Im schwarzen Schilde eine aus einer gestürzten goldenenKrone aussteigende, goldgekrönte Frauenbüste mit silbernem Schleierunter der Krone, dessen beide herabfallende Enden je einen goldenenKnopf tragen. Helmkleinod: Die Schildfigur. Decken schwarz-golden.Tprofs, Wappenbuch der Sächsischen Staaten, V, Tas. 70.
Rnhang: v. Schweiske.
Rosina Patientin v. d. Sahla war, wie oben erwähnt (vergl.S. 666), in erster Ehe vermählt mit Daniel v. Schweiske. Die Seltenheitdes Vorkommens des Namens v. S. in der Rdelsliteratur mag es gerecht-fertigt erscheinen lassen, wenn wir mit wenigen Worten seiner gedenken.Daniel Schweiske, sreiherrlich Rechenbergscher Rat und Gberamtmann warvermählt mit Johanna Lhristina geb. Bieckin. Sie starb im RItervon 26 I. 7 M. im Jahre 1666 und wurde am 10. Rpril dieses Jahresin Dresden beerdigt^). Daniel schloß am 10. September 1667 eine zweiteEhe mit Rosina patientia v. d. Sahla a. d. h. Schönseid. Zu der
>) kf.-St.-6. Gen. Iwe. 31775, Hechenberg.
h I. D. Michaelis, vreßdn. Insoriptionss und bipitapliia, 1714, S. 370,wo irrtümlich David Schweiske anstatt Daniel S. steht. — lvffenbar ein naher ver-wandter, vielleicht der Vater Daniels war Christian Schweiske, kurfürstlich SächsischerBentkammerverwalter, vermählt mit Knna Sabina, Tochter des Bürgermeisters Johannkfillger. Sie war geboren am 1. 5lugust 1604, vermählte sich am 15. Juni 1624 undstarb am 10. Mai 1634 im kllter von 29 I. 27 ll)., nachdem sie 5 Söhne und 2 Töchtergeboren hatte, von denen 3 S. und 1 T. sie überlebten. Michaelis a. a. V. S. 184.