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2 (1913)
Entstehung
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670
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v. d. Sahla.

1768 hatte er vom Prinzen Xaver Veniam aetatis erhalten. Den Lrb-brief über das Erbgut Gber-Sohland zum sechsten Anteil erhielt eram 11. März 1769. Mit der Hälfte von Mittel-Lohland wurde ergleichfalls am ll. März l76d, und nachdem sein Bruder Joachim Lieg-mund im Februar 1774 gestorben war, am 2. Dezember 1777 auch mitdessen Hälfte am Gute belehnt. Zufolge Erbrezesses vom 12. September1772 fiel das Rittergut Gber-Sohland vollständig an Christoph Rugusth.Km 2. und 4. Dezember 1777 erhielt er den Erbbrief über die vonseinen Geschwistern teils ererbten, teils ihm abgetretenen Anteile andiesem Gute. Er starb am 13. Januar 1802 in Dresden auf der kleinenSchießgasse Nr. 664, am Schlagfluß und wurde am 16. d. M. auf demEliaskirchhof beerdigt. Er war vermählt seit dem 16. Januar 1791 mitErnestine Gottlobe Philippine Sophie v. Burgsdorfs, Tochterdes Sächsischen Ronferenzministers Thristoph Gottlob v. B. Sie kaufteam 30. (Oktober 1794 das Rittergut Pannewitz am Taucher (dlO vonBischofswerda) nebst der oberen Teichwiese von Maximilian Rudolph Hiobv. Uechtritz für 37 000 Taler und wurde am 2. Dezember desselben Jahresbelehnt. Rm 5./7. Rugust 1805 verkaufte sie das Gut wieder an TharlotteFriederike v. hornemann, geb. Tichorius. hochbetagt starb Frau E. G.PH. S. v. d. S. im Juni 1854 in Herrnhut. Zwei Rinder hatte sieihrem Gatten geschenkt:

Ernst Thristoph Rugust und Henriette Magdalene.

Ernst Thristoph Rugust v. d. S., geboren am 10., getauft am14. Dezember 1791 in Dresden, bekam nach seines Vaters frühem Todein Gottlob Erasmus Lurt Freiherrn v. huldenberg einen Spezialvormund.Thristoph Rugust v. d. S. hatte testamentarisch bestimmt, daß sein SohnErnst Thristoph Rugust das Gut Gber-Sohland nebst Zubehörungen für62000 Taler erhalten, auch überhaupt zwei Drittel des Nachlasses, seineTochter Henriette Magdalene aber nur ein Drittel (jedoch zugleich vomWerte des Mannlehnrittergutes Mittel-Sohland) erben sollte. Da ErnstThristoph Rugust am Tage seiner Volljährigkeit, am 10. Dezember 1812,nicht anwesend war, so wurde seine Mutter als Rbwesenheitsvormünderinvom Dberamtshauptmann ernannt. Zurückgekehrt, erhielt er am 2. Rugust1814 den Lehnbrief über Mittel-Sohland und das Erbgut Gber-Sohland. Er trat diese seine beiden Güter laut Punktation, Herrnhut,den 19. Februar 1815, an seine Schwester ab, Gber-Sohland für 59000,Mittel-Sohland für 16000 Rtlr. Bekannt ist das traurige Geschick desedel veranlagten, von glühender Vaterlandsliebe beseelten, aber krankhaftüberreizten und aus falsche Bahnen geleiteten Jünglings. Im Jahre 1811ging er mit der Rbsicht, Napoleon zu vernichten, nach Paris, wurdeaber vor Ausführung seines Plans verhaftet. Im Jahre 1814 wurde

tz Gber-Sohland war nach Abzug aller Ausgaben und exkl. der Gebäude,Regalien und des Inventars geschätzt worden auf 32330 Taler, das RlannlehngutMittel - Sohland auf 10061 Taler l5 Gr. Thristoph Rugust nahm beide Güter anfür 35000 Taler (Gber-Sohland für 27000, Mittel-Sohland für 8000 Tlr.). Lehns-abten Lohland.