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2 (1913)
Entstehung
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v. d. Sahla.

sein ältester Bruder aus dem Gute Schönfeld 14 000, August Adolph ausdem Gute Sohland 2000 Gulden bar auszahlen. Jeder der drei SöhneChristoph Abrahams sollte außerdem dem andern 12 000 Gulden zu Lehnzu lassen und damit an die gesamte Hand zu bringen schuldig sein,ferner sollte ihnen an beiden Gütern das Vorkaufsrecht zustehen.

Der unter Nr. 2 ausgeführte Christoph Gottfried v. d. S.,geboren zu Gschatz am 21. Februar 1671, Herr auf Schönseid, königlichPolnischer kurfürstlich Sächsischer Appellationsgerichtsrat, starb als Merse-burgischer Vize-Kanzler am 2. März 1722 zu Schkortleben im Kreise lveißen-sels im Alter von 51 Jahren, wurde auch daselbst begraben h. Erhatte im Jahre 1706 von dem Appellationsgerichtsrat Dr. Johann Lud-wig Nicolai und Johann Georg v. poigk das Nittergut Dber- undNieder-Beiersdorf (0 von Schirgiswalde) gekauft und wurde am14. März 1707 belehnt^). Am 12. März 1714 verkaufte er das Gutwieder an Christian Schlenker. Christoph Gottfried war vermählt mitMaria Dorothea geb. v. Biesenroth. Am 6. Dezember 1700 hattedie Lhestiftung stattgesunden^). Sie starb am 8. Juli 1717 zu Schkort-lebens.

von Christoph Gottfrieds elf Kindern ist namentlich zu erwähnen:August Siegismund v. d. S. aus Schönseld und Lötzschen,geboren am 18. Mai 1708. Cr hatte von seines Vaters Bruder AugustAdolph v. d. S. Sohland geerbt und erhielt am 29. November 1742 denLehn- und Lrbbrief über die Lehn- und Erbgüter daselbst. Vas Mann-lehngut Mittel-Sohland kaufte er subtiustu für 8043 Taler18 Groschen. Am 5. Dezember 1742 wurde es ihm von den Hofgerichtenadjudiziert und am 14. Juli 1744 erhielt er es zu Lehn verreicht. Am30. April 1745 bat er den Kurfürsten um Erbverwandlung des Teilsvon Gber-Sohland, der am 2. April 1644 nicht in Erbe verwandeltworden war, ebenso um Erbverwandlung seines Mannlehnguts Mittel-Sohland. Er hatte damals weder männliche Deszendenten, noch Agnatenintra septimuin §ruäuin und erklärte sich nötigenfalls bereit, den vor-ritt zu prästiren. Der Kurfürst verfügte hierauf, Dresden, den 28. De-zember 1746, es solle alles, was an August Siegismunds Gut Dber-Sohland noch Mannlehn sei, in Erbe verwandelt werden,jedoch diesesAlles unter Vorbehalt sowohl der zeither darauf gehasteten Landes- undLehnsherrlichen praestationen und Berechtigungen, als in specie derferneren Muthung der Lehn, so oft die zu Falle kommt, der Erblichkeitohne Abbruch, vor Uns und nachfolgende Markgrafen in Gberlausitz"^.

H Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik nnd Genealogie, XV, S. 810:v. Uechtritz, Diplomat. Nachrichten, II. Teil, I7dl, S. 132.

e) Um 10. (Oktober 1710 wurde Christoph Gottfriedsmittlerem" Bruder, demGberstwachtmeister Nugust Ndolph v. d. S., ferner seinem Schwager, Georg Lhristophv. Breitenbauch auf St. Ulrich, endlich dem kldam Dietrich v. Schleinitz auf Glauschnitz,Rittmeister, die gesamte Hand an Dber- und Nieder-Beiersdorf bekannt.

3) Oresdn. wöchentl. Zrag- und klnzeigen 1778, Nr. XB.

H Vierteljahrsschrift rc. XV, S. 810.h Lehnsakten Sohland.