v. Uückhardt.
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9. Dezember 1658 Diehsa zu Erblehn verreicht erhielt. Sie schloß spätereine zweite Ehe mit Aschen Elaus v. Lützowh.
II. Johann (Hans) Thristian v. R., der jüngere Lohn Gott-frieds, kaufte von Hans Siegmund v. Gersdorfs am 24. Juli 1655 dasGut Gppeln (IMO von Löbau) und erhielt es am 31. August 1656zu Lehn verreicht! er kaufte ferner am 13. April 1662 von den v. Ralck-reuthschen Erben das zu Gppeln geschlagene, unter Jurisdiktion desAmtes zu Görlitz stehende sogenannte Ralckreuth sche Gut zum Preise von1530 Talern. Johann Thristian starb am 28. Januar 1687. vermählthatte er sich 1681 mit Anna Sophia v. haugwitz, Tochter JohannLaspars v. h. auf Milkwitz, Schmochtitz, Luga, die nach achtjährigemWitwenstand eine neue Ehe schloß mit Johann Taspar Benjamin v. Theleraus herwigsdors.
Hans Thristians Sohn, Adam Gottlob v. R., geboren am 12. März1683, stand unter Vormundschaft seines „Vetters" Earl v. R. auf Belbitz.Frau Anna Sophia v. Theler, geb. v. haugwitz, kaufte für diesen ihrenminderjährigen Sohn erster Ehe am Johannistermin 1694 von denGeschwistern v. Gersdorfs und deren Mutter das Erbgut Rosenhain(KO von Löbau). Es wurde ferner dem Johann Adolph v. R. alsRurator seines unmündigen Vetters Adam Gottlob für diesen am18. Februar 1701 das Rittergut Treba (^V von Rothenburg) für42500 Rtlr. adjudiziert. Nach Erreichung seiner vogtbaren Jahre wurdeAdam Gottlob am 24. Juli 1704 mit dem väterlichen Gute Gppeln,sowie mit Treba zu rechtem Mannlehn, mit Rosenhain zu Erbe undAllod belehnt. Rosenhain verkaufte er bereits am 12. Mai 1704 anFrau Latharina Elisabeth verw. v. Zezschwitz, geb. v. Roenneritz. Ungefährein Jahr später, am 16. April 1705 verkaufte er ihr auch die bishernach Gppeln gehörig gewesene Niedermühle in Rosenhain. Das GutGppeln veräußerte Adam Gottlob am 21. März 1708 an Wolf Sieg-mund Gottlob v. Rlüx.
So besaß er also nur noch das Gut Treba. Gegen Übernahmeeines Rirchenstammes von 31 Talern 2 Groschen 8 Pfennig, der bisheraus Nieder-Tosel gehaftet hatte, erhielt er von Hans haubold v. Schönbergaus Tosel und Dauban einen Wiesenfleck, sonst „Ralbes Wiese" genannt,am Termin Walpurgis 1712 abgetreten.
fl „Unna Emerentia von Lützauin, gebohrne Zückerin", schrieb am I7./7. fluni1664 von Diehsa au; an den Kurfürsten flohann Georg II., es habe flohann Georg I.ihrem sei. Eheliebsten Georg v. U. auf Diehsa und INengelsdorf, Obersten, bewilligt,„daß in Abschlag seines restirenden Kriegsverdiensts ihme an allerhandt Gefällen aufseinen Güthern nach und nach 3000 Thaler oompensanüo zu gute gehen und innengelassen werden sollen". Und nach ihres Gatten Tode habe Kurfürst flohann Georg II.an die Landeshauptmannschaft verfügt, daß diese 3000 Taler bis zu Ende an seineWitwe „continuiren" sollten, fletzt wolle nun die Landeshauptmannschaft Steuernund Gefälle von ihren Gütern einziehen und die Zurückgabe von Geld fordern. Siebittet um landesherrliche Intervention. Über ihren sel. Eheliebsten Georg v. Uück-hardt berichtet sie in dem Schreiben, er habe . . . „aus seinen lang wiehrigen, trewgeleisteten Krieges Diensten nicht nur allein ungesunden Leib, so endlich mir zumschweresten den Tobt causiret, gebracht, sondern auch darüber in wehrender Zeit alledas seinige zu Hause eingebüßet" . . . H.-St.-A. Gen. üoe. 11334, Lützow.