v. Rothe.
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Wappen: Vas Geschlecht v. kl. führt im blauen Schilde ein Einhorn,das wachsend auch als Helmkleinod erscheint h.
v. Nothe^).
Glieder des alten Thüringischen kldelsgeschlechts v. klothe sind inder zweiten Hälfte des l 8. Jahrhunderts in der Vberlausitz ansässiggewesen. Wolf Heinrich v. kl., königlich polnischer kurfürstlich Säch-sischer Kammerherr und klmtshauptmann, gesessen aus Löbitz im KreiseWeißenfels, dem seit langen Jahren im Besitz der Familie befindlichgewesenen Gute, war dreimal vermählt ^): I. seit dem 9. Februar l708mit klemilia Juliane v. Krackau a. d. h. Bechstedt; sie starb zuLöbitz am 5. September 1713; II. seit dem 16. September 1714 mitJohanna Elisabeth v. Landwüst a. d. h. Groß-Gestewitz; sie starbzu Löbitz am 11. September 1720; III. seit dem 14. klpril 1721 mitLrdmuthe Eleonora Sophia v. Taubenheim a. d. h. plotha. Erhinterließ dreizehn Kinder. Einer seiner Söhne ist der in Löbitzgeborene klugust Friedrich v. kl. Er ging in Sächsische Militärdienste,wurde 1731 Fähnrich im Leibregiment, in Dezember 1741 Sous-, imklugust 1742 Premierleutnant und erhielt im Juli 1755 den Kapitäns-charakter bei den Grenadieren; im Jahre 1756 geriet er in preußischeKriegsgefangenschaft und nahm im Mai 1778 seinen ktbschiedh. klugustFriedrich kaufte am 21. März 1769 von Frau Sophia Lrdmuth v. Warns-dorf deren Lrbrittergut Wuischke (80 von Bautzen) für 25000 Talerund erhielt am 5. klpril 1770 den Lrbbrief. Er starb in Bautzen am18. klugust 1785 im kllter von siebzig Jahren und wurde am 24. d. M.in hochkirch begraben, klugust Friedrich hatte sich vermählt: I. am
4. Februar 1766^) mit Johanna Louisa Sophia v. kkostitz a. d. h.vöbschütz, geboren zu Döbschütz am 31. Oktober 1743 als TochterLhristian Gottlobs v. lk. und seiner Gattin Sophie Eleonore v. Thielau. Sie
tz Nach einer Anmerkung im kf.-St.-A. Geneal. Uoo. 31788, Roth. —Ein Einhorn führen verschiedene Familien v. R., so das Ulmer Patrizier-geschlecht v. R.: Schild gespalten, vorn in Schwarz ein aufgerichtetes weißes Einhorn:hinten von Silber und Schwarz dreimal quergeteilt, v. Ledebur, Adelslexicon derpreußischen Monarchie, II. Bd., 5.315; ferner v. R., genannt Pongplock, Reichs-adelsdiplom vom Jahre 1616: Schild geteilt von Rot und Blau. 3m Schildesgrundeerhebt sich auf grünem Rasen eine Marmorsäule, welche rechts ein einwärts gekehrtesEinhorn, dessen Hals ein Pfeil durchbohrt und links ein gekrönter goldener Löwemit den Vorderfüßen stützen. Rneschke, Neues allgemeines Deutsches Ndels-Lexikon,VII. Rand, S. 598; endlich die Freiherren R. von Schreckenstein: Schild geviert. 1 und 4:Gespalten; vorn in Schwarz ein silbernes Einhorn, hinten von Silber und Schwarz drei-mal quergeteilt: 2 und 3: in Silber zwei ins Andreaskreuz gelegte, abgehauenerote Aste.
2) Ls findet sich auch die Schreibweise v. Rotha, z. B. Neue Laus. Monatsschrift1800, I, S. 299 und anderwärts.
s) v. Uechtritz, Diplomat. Nachrichten adelicher Familien, II, 1791, S. 127.
<) vergl. Laus. Magazin 1785, S. 276.
°) Gberlaus. Nachlese 1768, 5.37; Bibliothek der Vberlaus. Gesellschaft derWissenschaften, I-. I. 30, Mspt. Teil I, S. 587-589. Bei v. Uechtritz a. a. <v. II,
5. 129 ist er irrtümlich Tarl Friedrich v. R. genannt und als Todestag seiner erstenGattin der 5. Januar 1768 angegeben.
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