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v. könne.
Wappen. Stammwappen (nach Angabe des Neuen Siebmachers,Böhmischer Adel, S. 160): Im roten Schilde ein silberner, mit dreigoldenen Sternen belegter Schräglinksbalken. Gekrönter Helm. Kleinod:Geharnischter Mann, in jeder Hand eine rote, mit silbernen Balkendurchzogene, mit einem goldenen Stern belegte Fahne haltend,- einesolche steht auch aus dem gekrönten Helm des Mannes. Decken rot-silbern.
v. Rönne.
Die v. Könne sind ein altes Niedersächsisches, Kehdingisches Geschlecht.In Livland tritt der Name schon im l4. Jahrhundert aus, in Kurlandist ein Klaus Nenne von l4l9 bis 1425 in der Gegend von Goldingenansässig, während die Nönnes in Livland zu Ende des 16. Jahrhundertsverschwinden, sind sie in Kurland noch heutigen Tages ansässig H. Inder Kurländischen Adelsmatrikel vom 20. Juli 1634 sind „die Könne"mit ausgezählt'H.
In der Gberlausitz macht sich ein Glied der Familie v. K. in derersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für ganz kurze Zeit ansässig, überseine Heimat und seine Litern vermögen wir nichts anzugeben. Christophv. Niebelschütz, dem ein Lehngut zu Holtendorf sW von Görlitz) gehörte,war vermählt mit Hedwig geb. Blekta v. Audishorn und hinterließsie als Witwe. Sie verheiratete sich wieder mit dem fürstlich Fried-ländischen Kriegshauptmann Dietrich v. K. Er Unterzeichnete sich imJahre 1629: „Ditrich v. Nonne zu Osten und Ahrus, purig und ausKanarywitz, Haubtman"^), seine Gattin in demselben Jahre: „Hedwigvom Nönn, geborne Bleckin von Audtigeshorn, Fraw aus Karnarawitz"H.
Das v. Nönnesche Ehepaar verkaufte im Jahre 1629 den Gartenzu Holtendorf für 450 Ntlr. an Augustin v. Heldreich, 1630 das Lehn-gut Holtendorf an den Görlitzer Bürger Gottfried Nickert aus Wengelsdorfs).
Wappen: Dietrich v. N. siegelt im Jahre 1629 folgendermaßen:Im Schilde drei Wellenbalken (Ouerströme). Aus dem nicht gekröntenHelm ein Pfahl, von dessen oberem Ende vier pfähle in divergierenderNichtung ausgehen (Baumstamm mit vier Asten?). Das ganze Helm-kleinod ist eingerahmt von einem Dreieck, dessen stark abgestumpfteSpitze aus dem Helme ruht^).
tz Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik, 1904 (Mitau 1906), 5. 214.
H N. W. Hupel, Kurlands alter 5idel. Nordische Nliscellaneen, 3. Stück,1781. 5. 18. In der Nnmerkung daselbst heißt es: „Die von Rönne sind auch inLiefland immatrikuliert".
3) Lehnsakten Holtendorf. tz Ebenda.
H Die v. k. verschwinden nun aus der Gberlausitz. — Rnmerkungsweise seierwähnt, daß in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein junger v. R. sich amkursächsischen Hofe befindet: Kurfürst Johann Georg II. empfiehlt, Meißen den22. Rugust 1661, dem Herzog Gustav Ndolph zu Mecklenburg den George Heinrichvon „Renn", der nach achtjähriger Nufwartung als Jagdpage in den jüngsten Tagenden Degen erhalten habe. Herzog Gustav Rdolph nimmt ihn an. H.-St.-N. Gen.Noo. 31787, Rönne.
H Siegel in den Lehnsakten Holtendorf. — Vas Wappen der kurländischenFreiherren v. R. ist ein halbgespaltener und geteilter Schild; oben rechts in Rot ein