r>. Roedern.
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7. Januar 1623 beim Dberamtsverwalter Adolph v. Gersdorff an, obdie Angaben Christophs v. R. wahr seien. Weitere Nachrichten fehlen.
Zu Beginn des Jahres 1625 treffen wir Christoph in Sommerfeld,hoffnungsfreudig schreibt er von hier aus am 13. Januar 1625 an denGrasen Heinrich Matthes r>. Thurn . . . „weil ich nicht ohne sonderegroße Frewde vornehme, daß sich (ob Gott will) das Lüfttlein der Trlößungaller derer wegen der christlichen Religion bedrängten Herzen sich merckenund hören lest" . . ?). Bis zu Beginn des Sommers etwa blieb Christophin Sommerfeld. Der Markgraf Georg Wilhelm von Brandenburg be-richtete von Cölln a. d. Spree aus am 28. Juli 1625 dem Kaiser, derihn aufgefordert hatte, sich Christophs Frhrn. v. N. zu bemächtigen, erhabe Günther v. Kottwitz, der das Städtlein Sommerfeld von ihm zuLehn trage, befohlen ihm anzuzeigen, ob Christoph Frhr. v. N. dort zutreffen sei. Günther v. Kottwitz erledigte den an ihn ergangenen Auftragam 14. Juli 1625 durch die Antwort, der Herr „v. Rödern" habe sich wohleine Zeitlang in Sommerfeld ausgehalten, sei aber vor einigen Wochenwieder ausgebrochen, unbekannt wohin, hieraus richtete Kaiser Ferdinand II.,dem an der Ergreifung Christophs viel gelegen war, am 12. September1625 einen geharnischten Befehl in dieser Sache an den Landvogt Carlhannibal Burggrafen zu Dohna"). —
cislatioirss, da ie dergleichen bei) T: Lhurfl: Durch!: in meinem Rucken einkommenmöchte, mich bei) continuirendem meinem hochbekümmertem Zustandt, hirunter ich bißanher ainig und allain meiner mißgünstigen Insiäias oder gewaltsame attsntata zueprasoavirsn mich außer meinen Herrschafften Güttern auffenthalten müssen,
unterthänigst sudinittirsiiü und dieselbe zue des Rllerhöhesten Dbacht empfelendt.Datum Rottenburgk in Ober Lausitz den 23. Ososmbris ^nno l624. Lw: Thur.Zur. Durch, jederzeit trewer und gehorsamer Unterthan biß in Todt Thristoff Herrvon Redernn rapp." Rufschrift: „Dem Durchlauchtigsten Hochgeborenen Fürsten undtHerrn Herrn Johann Georgen, Hertzogen zue Sachsen" . . . rc. von anderer Hand:„Herr Thristoff von Roedern rc." Vblatensiegel mit v. Roedernschem Wappen. — Lehns-akten Seidenberg-Reibersdorf.
U H.-St.-R. Gen. Boo. 31776, Redern.
2) „Ferdinand der ander von Gottes Gnaden erwelter Römischer Kayser, auchzu Hungern und Böhaimb König rc. Wollgeborner lieber, getreuer, Du hast Dichguetermaßen zu erinnern, waß wir an Dich nechsthin vom 8. llunii wegen deß RebellenChristophs von Rödern geschrieben und in Kapserlichen Gnaden anbefohlen, item waßwir deßwegen an der Lhurfürsten zue Sachsen Lbd. gnädigst gelangen lassen, vie-weiln Unß aber glaubwürdig vorkombt, daß dieser böse rebellische Mensch mit seinembeharlichen Beginnen, hin und wieder Reisen und gefährlich praatioisron ie längerie mehr continuisrsn soll, auch waß des Lhurfürsten zu Brandenburg Lbd. Unß vonihme berichtet, das geben vir hierbepgefügte Rbschrifften mit mehrerm zu vernehmen,verowegen diesem allem mit Ernst abzuhelffen, so ist hiemit unser gnädigster Befehlund wollen, daß Du nunmehr unverlengt, wofern es nicht bereit geschehen, die Sachenunserm Gberlaußniczischem Lamerlisoal an die Handt gebest, damit er mit dem an-befohlenen proceß wieder sein, des Rödern, Persohn und deßen in Unserm Marg-graffthumb Gberlaußnicz haltende Gnetter schleunigst verfahre und ihne dem Landt-brauch nach, wie in dergleichen Fällen üblich, ordentlich citieren lasse, maßen IhrRechtens zuethuen und die Fortstellung zu Händen unserer Böheimbischen Hoffcanczlepin Gehorsamb zu berichten wissen werdet. Hieran wirdt auch vollbracht Unsergnädigster will und Meinung. Geben in unser Stadt Rewstadt den zwölfften Tagdes Monats Lsptsindris im sechszehenhundert fünff und zwanzigsten, unserer Reichedes Römischen im siebenden, des Hungarischen im achten und des Böhaimbischen imneündten Jahr". Lehnsakten Leidenberg-Reibersdorf.