v. Nodewitz.
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Oberstleutnant aus und übernahm nach seines Vaters Tode das GutLawalde in brüderlicher Teilung. Km 22. Februar l69l wurde erbelehnt. Nach seinem Tode fiel, wie erwähnt, Lawalde an seine ihnüberlebenden Brüder Hans Friedrich und Laspar Heinrich II.
In keine der angegebenen Linien einzureihen vermögen wir folgendeGlieder des Geschlechts:
Frau Ursula v. U., geb. v. Kalckreuth a. d. H. „Lypsche" (Lipschauim Kreise Sagan) starb am 2. Dezember . . . und wurde am 29. De-zember ... in Klix bestattet, ihres Alters 83 I. 4 M. und „etlicheTage"H. —
Laspar v. R. hatte von seinem Vetter Adam v. U. — als „Vetter"wird er in den Schönbacher Lehnsakten bezeichnet — das Stückgut Schön-bach (8^V von Löbau) gekauft und war am 27. Mai 1615 belehntworden'H. Taspar verkaufte zwei Bauern zu Schönbach im Jahre 1619an Taspar v. Wolffersdorff. Tr starb im Jahre 1620 und hinterließ,soweit bekannt, nur eine Tochter Tatharina v. U., die unter Vormund-schaft Adams v. U. auf Spremberg kam (vergl. 5. 619) und 1621 oder1622 ihr Stückgut Schönbach an Lhristoph v. Luttitz auf Wartha ver-kaufte. Sie vermählte sich später mit lvtto d. I. v. Nostitz zu Ouitzdorf. —
Tarl Ludwig v. N. besitzt im Jahre 1691 das Gut Lbersdorf(8 von Seidenberg) H. —
Heinrich Wolf v. R. Ihm wird nach dem Kirchenbuch vonNieder-Gderwitz am 18. Januar 1681 ein Sohn Taspar RudolphgeborenH. —
Wappen: Schild gespalten von Gold und Schwarz, belegt miteinem schrägrechts gestellten, oben und unten abgehauenen, aus jederSeite je zweimal geästeten Baumstamm in verwechselten Farben. Helmgekrönt. Kleinod: Drei Straußenfedern, deren mittlere schwarz ist, derenäußere golden sind. Decken schwarz-golden. Zittauer Monatliches Tage-buch, 1780, S. 64 und Tafel.
Abweichend von diesem ist das Wappen, das Kurfürst FriedrichAugust III. von Sachsen als Reichsvikar am 11. September 1790 demTarl Leopold Rodewitz verlieh. Dieser, geboren am 10. Juli 1744als natürlicher Sohn der Johanna Sophia v. R., trat in SächsischeMilitärdienste und wurde Kapitän im Ingenieurkorps. Der Kurfürstlegitimierte ihn am 20. Juli 1790 und erhob ihn am 11. September1790 in den Adelsstand unter Verleihung folgenden Wappens: Imschwarzen Schilde ein an den beiden Enden und vier Asten verhauenerlinksschräger goldener Baumstamm, begleitet in der vorderen oberen und
tz Leichenstein mit lebensgroßer weiblicher Gestalt in der Vorhalle der Kirchezu Klix. Die Daten sind leider nicht mehr leserlich (wohl Ende des lb. Jahrhunderts).2) k).-5t.-N. Koo. 9545, Verzeichnis der Lehen rc., Fol. 245.
H sI. D. Klotzs, Sammlung historischer Nachrichten von Seidenberg, l762, S. 359.«) Neues Laus. Mag. Bd. 43, S. 4M.
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