v. Rodewitz.
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stattung seiner Leiche in haindors an und bestimmte, daß hundertSeelenmessen für ihn gelesen werden sollten. Seinem Neffen KarlRudolph, dem Sohne seines verstorbenen Bruders Tarl Heinrich, setzte erein Legat von 600 Talern aus. Im Jahre l689 starb Georg Ndamund wurde am 23. März in Haindorf begraben. Ts überlebte ihn seinevon ihm zur Universalerbin eingesetzte Witwe Helena v. Nostitz. Rinderscheint er nicht besessen zu haben h.
3. Tarl Heinrich v.R., der dritte Sohn Ndams, übernahm, wie bereitserwähnt (vergl. S. 620), von seinem Bruder Johann Ludwig am 14.Nugust1651 das Besitzrecht am Gute Lbersdorf in der Herrschaft Friedland,verkaufte ihm aber am 20. Dezember 1661 wieder Nieder-Lbersdorf für5000 Rtlr. Um 26. Npril 1667 kaufte Tarl Heinrich von seinem BruderJohann Ludwig das Gut (Ober- und Nieder-Lbersdorf für 9052 Fl.Rheinisch, wurde am 20. September 1672 belehnt und erhielt am24. September 1672 vom Grasen Union Pankratius Gallas einen Macht-bries, über (Ober- und Nieder-Lbersdorf bei Lebzeiten oder durch Testa-ment nach Gutdünken zu verfügen, falls er keine männlichen Lrbenhaben sollte2). Tarl Heinrich scheint sich nicht immer in günstigen Ver-mögensverhältnissen befunden zu haben: so nahm er, als Kais. INaj.Hauptmann bezeichnet, am 19. Dezember 1668 vom IVeigsdorser Gerichts-halter Thristoph Frömter ein Darlehen von 100 Rtlr. aus und ver-pfändete ihm dafür die Wiese beim Bunzendorfer Wehr; so lieh er vomRonvent der Ursulinerinnen in Prag 800 Fl. und räumte ihnen dafürsein Gut (Ober- und Nieder-Lbersdorf am 30. (Oktober 1671 als Hypothekein 2). Sein Todesjahr ist uns nicht bekannt: als sein Bruder GeorgRdam am 15. September 1679 sein Testament machte, war Tarl Heinrichbereits verstorben.
2. Ust (Spremberg, Lawalde, Lauske, Zschorna).
II. Friedrich v. R., der zweite Sohn Peters, saß um das Jahr1616 aus Spremberg. Lr kaufte von Rudolph v. Gersdorff im Jahre1629 Lawalde (8^V von Löbau) und wurde am 8. Dezember diesesJahres belehnt. Lr starb am 18./8. Dezember 1636 früh um sechs Uhr,an einem Donnerstag f?j, in der Stadt Löbauh. vermählt war er°): I. mitSibylla v. Luttitz a. d. h. Schirgiswalde; II. mit . . . v. Schreibers-dorfs aus Warthe in Böhmen. Lr hinterließ einen Sohn:
Taspar Heinrich I. v. R., geboren 7. März 1615°). Lr war in
tz Ebenda, 5. 97, Nr. 347; Neues Laus. Ntag. Bd. 86, S. 239, Nr. 58. Oer miteinem Legat von 500 Tlr. bedachte Karl Rudolph v. R. wird im Neuen Laus. Mag.Bd. 73, S. 97, Nr. 347 als Sohn Earl Heinrichs; S. 96, Nr. 346 als Sohn Johann Ludwigsv. R. bezeichnet, wir vermögen nicht zn entscheiden, welche Nngabe die richtige ist.
2) Neues Laus. Mag. Bd. 73, S. 95, Nr. 34l, 342.
») Ebenda, S. 95, Nr. 337, 340.
tz Nttest Nbraham Stürtz's, Pfarrer; zu Lawalde und Kaplans zu Löbau.Lehnsakten Lawalde.
5) Kloß, Genealog. Nachrichten, Mspt. Bd. XIV, v. Rodewitz.
°) Das Geburtsdatum nach der Inschrift seines im Löbauer Museum befind-lichen Holzepitaphiums, vergl. Gurlitt, Bau- und Kunstdenkmäler Sachsens,34. Heft, S. 301.