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v. Rindfleisch.
über Zwecka und Tundorf,- er besaß auch seit 1712*) Gber-Rudels-dorf. Er vermählte sich: I. am 29. November 1688 mit JulianaSophia, geb. v. Borau-Kessel, Witwe Christoph Heinrichs v. Boblitzauf vornhennersdors und Lomnitz. Sie starb im Jahre 1705 s II. imJahre 1710 am 30. Dezember mit Rnna Elisabeth v. Gersdorffa. d. h. Glossen, die bereits im Jahre 1713 im RIter von 29 Jahrenstarb; III. am 23. (Oktober 1714 mit Lrdmuth Tugendreich v. Gers-dorff, Tochter des Erasmus v. G. aus Deigsdorf. Diese vermählte sichnach ihres ersten Gatten Tode wieder mit Larl Gottfried v. Bose aus(Ober-Nudelsdorf2). Ernst Gottlob starb am 1. (Oktober 1715 mit
Hinterlassung eines einzigen Sohnes aus seiner dritten Ehe: ErnstErasmus.
Ernst Lrasmus v. N., geboren am 13. Rugust 1715, stand imJahre 1733 als Standartjunker im Nassauschen Regiments und avanciertespäter bis zum Range eines königlich polnischen kurfürstlich SächsischenRittmeisters. Rm 25. Februar 1734 erhielt er Veniuin uetutis. Lrvermählte sich bereits am 31. Rugust 1732h mit Johanna Susannageb. v. Gersdorff a. d. h. Steinbach und verkaufte ihr die GüterZwecka und Lundorf am 24. Rpril 1759 für 24000 Rtlr. Durchdiesen Verkauf erlangten die Güter wieder die Eigenschaft eines INann-lehns. Rm 19. Dezember 1766 trat sie die Güter wieder ihrem Gattenfür 10 000 Taler käuflich ab. Dieser starb als Waisenamtsassessor zuGörlitz am 3. Rugust 1772 in Zwecka. Zwecka und Tundorf fielen nunan seine Witwe, die am 12. Rpril 1773 im RIter von 60 Jahren starb.Der einzige Sohn Ernst Erasmus': Karl Ernst (Otto v. R. ging inköniglich preußische Dienste und starb als Kornett im Kyaw scheuKavallerieregiment in dem Böhmischen Feldzuge im Juni 1757 nacheiner kurzen Krankheith. —
Es ist noch eines Jakob v. R. zu gedenken, dessen Rszendenz nichtzu bestimmen ist. Dieser Jakob kann kein Sohn Jakobs I. gewesenseinh; vielleicht war er ein Sohn seines Bruders Friedrich. Jakob v. R.„und Strachwitz", der ausdrücklich als „der Jüngere" bezeichnet wird*),kaufte von Heinrich v. Uechtritz das Gut Gerlachsheim (M von Mark-lissa) und wurde am 27. Januar 1622 belehnt. Er erwarb in denfolgenden Jahren die Güter Groß-Döbschütz und Lehn (8 von Bautzen),denn er wird im Jahre 1628 genannt „Jacob v. R. der Jüngere und
1) §. ll). E. Mende, Chronik von Leidenberg, 1857, 5. 159.
2) sI. G. Rloßf, Leidenberg, S. 535; Gberlaus. Nachlese 1772, 5. 364.s) H.-St.-N. Geneal. Iwo. 31782, Rindfleisch.
Gberlaus. Nachlese 1772, S. 265; Laus. Magazin 1772, S. 303.h Ebenda; ebenda.
Venn Jakob I. hatte aus seiner ersten, 1604 geschlossenen, nur ein Jahrdauernden Ehe ausschließlich eine Tochter, vergl. Dberlaus. Nachlese 1772, 5.317; einaus seiner zweiten, zu Ende des Jahres 1608 geschlossenen Ehe stammender Sohnkonnte aber im Jahre 1622 noch nicht mit einem Gute belehnt werden, wie dieserJakob v. R.
tz So in den Lehnsakten von Gber-Gerlachsheim und Heidersdorf.