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2 (1913)
Entstehung
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569
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v. Reibnitz.

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wald: Christoph v. NI). Dieser besaß gegen Mitte des 17. Jahr-hunderts einen Anteil des Meißnischen Gber-Neukirch (80 vonBischofswerda. Neukirch gehört teils zur Gberlausitz, teils zu Meißen)^).Er erwarb ferner, wie er am 22. Mai 1642 dem Gberamtshauptmannzu Bautzen, Heinrich v. Metzradt, meldet, von Joachim v. Bolberitz dasGütlein Nlein-Seitschen sV^8^V von Bautzen). Am 31. Mai 1642erhielt er hierüber einen Lehnmutungsschein ausgefertigt. Im Jahre1662 starb er"). vermählt war er mit Anna Margarethe v. Herms-dorf, die ihn überlebte und sich wiedervermählte mit ... v. Schillings).Christoph hinterließ einen Sohn Caspar Friedrich und eine im Jahre1652 geborene Tochter Anna Lleonora. Frau Anna MargaretheSchillingin, geb- v. Hermsdorf, bat, Dresden den 6. März 1668, fürihren Sohn erster Che, den erwähnten Caspar Friedrich v. R., umStellung eines Vormundes, damit dieser ihres Sohnes Ansprüche auf dasReibnitzsche Familien-Fideikommiß zu Vrieg in Schlesien anmelde'').Caspar Friedrich stand 1673 im Sächsischen Leibregiment. Er hinterließkeine Nachkommen").

Zu der ausgestorbenen Linie Iäschkittel gehört Johann Gott-lob I. v. N.h, geboren am 13. Dezember 1662, gestorben am 22. Juli1742. Cr besaß neben anderen Gütern auch Zilmsdorf (Enklave,1M0 von Triebe! N.-L.). Sein aus seiner ersten Ehe mit UrsulaSophie v. Stolzenberg stammender ältester Sohn, Gottlob Ferdi-nand v. N., kursächsischer Leutnant, erbte das väterliche Gut Zilms-dorf, das er vor seinem im Jahre 1756 erfolgten Tode dem einzigenLohne seines Bruders Hans Laspar, also seinem Neffen JohannGottlob II. v. N. vermachte. Dieser, geboren am 12. Juni 1724,gestorben 1812, seit 1765 im Besitze von Zilmsdorf, war von 1762bis 1787 hosrichter zu Muskau, 1787 Uonsistorialpräsident in Sorau.Aus Johann Gottlobs II. zweiter Ehe mit Philippine Tatharine

1) vergl. p. Frhr. v. Reibnitz, Geschichte der Herren und Freiherren v. Reibnitz,1901, S. 290, Taf. III b.

2) H.-St.-R. Gen. Boa. 31776, v. Reibnitz; G. pilk, Neukirch am ksohwalde,Rostocker Dissertation 1889, 5. 31.

tz H.-St.-R. Gen. Boa. 31776, v. Reibnitz.

h Lhristoph v. R. war wohl zweimal verheiratet und Rnna Margarethev. Hermsdorf seine zweite Gattin. Vas ergibt sich aus folgendem: Erbittet, Dresdenden 18. Rpril 1629, in drei gleichlautenden Schreiben den Kurfürsten, die Kurfürstinund den Kurprinzen, der Taufe seiner jüngsten Tochter als Zeugen beizuwohnen.Die Taufe solle stattfinden Sonntag den 26. Rpril 1629 nachmittags drei Uhr in derWohnung der Schwiegermutter ReibnitzensMechilten von Görszdorfin, ge-bornen von polenz", auf der Schreibergasse zu Dresden. H.-St.-R. a. a. V. Rufdem einen Einladungsschreiben findet sich die Randbemerkung:Wegen beiderseitschurfl. Durch!. 1 Becher pro 20 Fl. 7 Gr. 6 Pf. uffs Bette, 12 Thlr. dem Kinde uffdie wiege, item 12 Fl. 6 Gr. 9 Pf. 1 Becherlein wegen Herzogk Zahn Georg derWöchnerin uffs Bette und 4 Gr. dem Kinde zum Eingebinde und wegen ieder Persohn1 Rthlr. der Wehemutter, den 26. ^.prilis 1629". Ebenda.

s) H.-St.-R. a. a. V.

°) Frhr. v. Reibnitz a. a. D. S. 291, Tafel Illb.

tz vergl. zu dem folgenden: Frhr. v. Reibnitz a. a. V. S. 272, Taf. Ila.