Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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567
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v. Rehdiger.

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Güter Standesherrschast Königsbrück, Tosel, Grüngräbchen, Lipsa, Berns-dors, Vrauna mit Kohrbach und Schwosdorf, häslich und Petershain,Liebenau, eine Wiese zu Kamenz, dann Golssen, Landwehr, Liedekahle,prierow, ferner die Märkischen Güter auf 476 780 Taler.

l. Wilhelm Jacob Grafen v. K. fielen zu die Güter Tosel,Lipsa und Grüngräbchen; am 5. Kpril l79l erhielt er den Lehnbries.Er verkaufte, jetzt als hofmarschall des Prinzen Heinrich von Preußenund auf Görlsdorf bei Kngermünde gesessen bezeichnet, im Februar 1802Lose! an Johann Friedrich Kugust v. Glauch; am 21. Juni 1802 Grün-gräbchen an Johann Gottlieb v. Wolfs; am 10. März 1803 Lipsa anDaniel Gottlob v. Schmor!.

3. Johann Siegismund Ehrenreich Graf v. K. erhielt dieHerrschaft Königsbrück, mit der er am 20. Kugust 1790 belehnt wurde.Er verkaufte sie am 13. Juni 1795 an den Grasen Georg Werner KugustDietrich zu Münster-Meinhövel; die Rittergüter Bulleritz, Großgrabeund Schwepnitz am 22. Kpril 1816 an den Grasen Hans WilhelmKdolph v. Kalckreuth für 117 500 Taler (35250, 29375, 52875 Tlr.);Bernsdors nebst dem Walde, genanntdie große (vtterschütz", den eram 16. (Oktober 1795 hinzugekaust hatte, am 6. (Oktober 1816 anHeinrich Friedrich Moritz Beyer. Gras I. S. T. v. K. starb am7. Kpril 1841.

4. Frau Sophie Tharlotte Eleonore Gräfin Stolberg-Stolberg,geb. Gräfin v. K., fielen im vergleich vom 21. Mai 1790 zu die GüterBraun«, Kohrbach, Schwosdorf, häslich und Petershain imWerte von 60 000 Talern.

Wappen: Schild geviert mit Mittelschild: in Kot ein silbernerSchräglinksbalken mit drei goldenen Sternen. I und IV: Sn Blau einsilbernes Kad mit acht Speichen; ll und III: Gespalten; vorn in Goldein halber, gekrönter schwarzer Kdler am Spalt, hinten in Kot einsilberner Balken mit zwei im Kndreaskreuz liegenden roten Ksten. DreiHelme, rechts: psauenschweis, belegt mit dem silbernen Kode; mitten:Wachsender geharnischter Mann, in jeder Hand eine von Silber und Kotviermal quergeteilte und mit einem goldenen Stern belegte Fahne haltend,während eine dritte solche auf seinem Helme steht; links: Sechs durcheinander gesteckte, von Silber und Kot viermal quergeteilte Fahnen, vondenen drei nach links, drei nach rechts gewendet sind. Decken rechtsrot-silbern, links blau-silbern. Schildhalter: Zwei gekrönte schwarzeKdler, aus der Brust K K, auf den Flügeln den goldenen Kleestengeltragend.

v. Nehdiger.

Die v. Kehdiger wohl zu unterscheiden von den v. Küdinger(Rüdiger) - sind ein altes, zum Patriziat der Stadt Breslau gehörendes Ge-schlecht, das iml 6.Iahrhundert in den Böhmischen Kdelsstand erhobenwurde h.

h Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Rdelsgeschlechter, Brünn 1877,

5. 610.