v. Rechenberg.
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5. III. Johanna Brigitta Tugendreich, * 23. April 1717.
2. Benno Liegmund v. K., der einzige ihn überlebende Lohn WolfGottfrieds, aus seiner ersten Ehe stammend, trat in Lächsische Militär-dienste, wurde Kapitän der Kavaliergarde und krauste am 11. Mai1720 von Gottlob Christian Vitzthum v. Lckstädt das Gut Doberschütz(84V von Königswartha) für 7000 Taler und 100 Taler Lchlüsselgeld.Am 18. Juni 1721 wurde er belehnt. Er verkaufte dieses sein Erb-,Spill- und Kunkellehngut am 9. April 1727 an Frau Erdmuth DorotheaSophia v. ponickau, geb. v. Luttitz, Frau aus Skado. Vas GutLubachau, das Benno Siegmund von seinem Vater geerbt hatte, über-nahm zufolge Vergleichs vom 11. Januar 1738 seine Stiefmutter, FrauJohanna Brigitta, geb. v. Schönseldt. Am 28. (Oktober 1738 wurde siebelehnt. Am 20. Januar 1747 verkaufte sie Weißig und Lubachau für8000 und 10 000 Taler an Earl Gottlob v. polenz.
Benno Siegmund vermählte sich am 25. (Oktober 1718 mit Doro-thea Margarethe v. Zezschwitz, Tochter des Klostervogts HansHeinrich v. 3. aus Baselitz und Piskowitz. Line Tochter JohannaSophia wurde am 1. September 1719 in Nieder-Gebelzig geborenh.
Mappen: Schild geteilt, oben rot, unten geviert von Gold undSchwarz. Gekrönter Helm. Kleinod: Wachsender Kumps eines Mohren.Decken schwarz-golden. Siebmacher I, Tas. 52 Kr. 7 unter den„Schleßingischen".
v. Nechenberg, auch Freiherren und Grasen.
Das Geschlecht v. Kechenberg stammt, wie h. h. B. Freiherrv. Kechenberg, der Historiograph seiner Familie, angibt, aus demGebiet des jetzigen Königreichs Sachsen, und zwar sind die MeißnischenLande die eigentliche Geschlechtsheimat. Die Familie machte sich späterin der (Oberlausitz ansässig und breitete sich von hier aus nach Schlesienaus. Schlesien wurde „die engere Heimat der Familie Kechenberg" 2).
wir beschäftigen uns zunächst mit der (Oberlausitzischen, dann mitder Schlesischen Linie, mit letzterer insoweit, als Angehörige derselben inder (Oberlausitz Güterbesitz erworben haben.
-4. Die (Oberlausitzische Linie.
Kursürst August von Sachsen belehnte am 3. Juli 1559 Hans,Balthasar und Ernst Gebrüder v. K. zu Beiersdorf mit dem im AmtStolpen gelegenen Dorfe Beiersdorf (bl von Keusalza) mit dem Sattel-hofe, Kirchlehn, den Wäldern, Teichen ic., Zinsen, Frohnen, Diensten,Ehren, Nutzen, würden, Freiheiten, Wildbahnen, mit dem hohen undniederen wildfang, den Gerichten und Herrlichkeiten, wie sie alles diesbisher vom Bischof Johann zu Meißen zu Lehn gehabt hatten, zurechtem Mannlehn. Mitbelehnt wurden ihre „Vettern", Ernst, Hans,
>) v. Uechtritz a. a. V. Band VI, 5. Y2.
-) vergl. h. Heinrich B. Frhr. v. Reche»berg, Beiträge zu einer Geschichte derFamilie Rechenberg, I90Z, S. IZ.