Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
529
Einzelbild herunterladen
 

Viehla. Sie war in erster Ehe verheiratet gewesen mit Christoph Erd-mann v. Dyherrn aus Beinsdorf H.

Lin Sohn des Tarl Nikolaus: Earl August v. N., geboren zuPetershain am 7. Januar 1768, studierte, vorgebildet aus dem Lyzeumzu Sorau, in Leipzig und Jena, wurde Lehrer der französischen Sprachezu Hof in Bayern, lebte dann einige Zeit in Frankreich und Brüssel,seit 1805 als französischer Sprachmeister in Dresden^). 1817 wurde erDiakonus zu Hartha bei Waldheim; am 26. Juni 1820 erfolgte seineAmtsenthebung H.

Zu erwähnen ist noch Frau Johanna Eleonore verw. Nittmeisterv.Bade", die am 24. (Oktober 1797 im Alter von 58 I. 7 IN. inZibelle starb, ferner Anna Sophie v.Baden", gestorben zu Daubitzam 22. lNai 1755. Dieses Fräulein errichtete letztwillig eine Stiftung zuGunsten armer Witwen und Waisen von AdelH.

Wappen: Schild gespalten von Blau und Silber, darin ein grüner,mit roten Bosen besteckter Branz, vor dem zwei ins Andreaskreuzgelegte, schwarze Streithämmer liegen, deren nach oben gerichteteSpitzen einander zugekehrt sind. Helm mit Bausch. Kleinod: SilbernerKöcher oder anderes Gesäß, in dem ein psauenschweis steckt, vor diesemdie gekreuzten Hämmer. Decken blau-rot-silbern. Siebmacher V,Taf. 163, Nr. ll unter denpommerischen".

v. Raisky (v. Naysky, v. Raqski).

Jakob Heinrich Gras v. Flemming verkaufte, Warschau, den29. September 1725, die Erb- und Allodialrittergüter (Ober- undNieder-Schwerta (880 von Marklissa) an den königlich polnischenkurfürstlich Sächsischen Geheimen Briegsrat Johann Tasimir v. Bayskyfür 60 000 Taler. Nur vier Jahre lang blieb dieser im Besitze derGüter, dann wurden sie vom Landesherrn eingezogen und im Jahre

y Nus dem Nrchive der Familie v. Larlowitz, 1875, S. 164.

H G. F. Gtto, Lexikon der Dberlaus. Schriftsteller und Künstler, III. Nd.,1803, S. 2: I. v. Schulze, Supplementband, 1821, S. 346. Daselbst sind die vonCarl Nugust v. N. verfaßten Schriften aufgezählt.

3) Neue Sächsische Kirchengalerie, Lphorie Leisnig, Sp. 445.h Laus. Monatsschrift 1797, S. 702, 209.

H Der König-Kurfürst verfügte Dresden, den 29. Dezember 1729: . . .Nach-dem in Johann Casimirs Nayski Untersuchung nunmehro durch Urthel und Rechtsoviel ausgemachet worden, daß des Nayski sämtliches vermögen zu völliger Lrsezungdessen, womit er Uns verhasstst verbleibet, nicht zureichet und U)ir dahero dessen inMarggraffthumb Aber-Lausitz gelegenes Nitter-Guth Schwerdta an Zahlungsstatt anUns zunehmen Uns gemüssiget befunden: So sind Mir zwar vormahls solches auffdiesen Fall vermittelst einer Subhastation an den Meistbiethenden verkauften zu lassengemeynet gewesen: Alldieweil aber die Subhastation doch eine ziemliche Zeit erfordert,hingegen Mir bey Unserer LoatouUs zu dringenden Nusgaben einer besonder» Geld-Summe auff nechstbevorstehende Messen benöthiget sind: So haben Wir an UnserCammer - Collegium unterm heutigen ästo allergnädigst rescribiret, bemeldtes Guthmit aller Zubehör und dem darinnen befindlichen ünventario ohne vorhergehendeSubhastation an unser» Vbristen von Gersdorff vor und umb zwey und funffzigTausend Thaler ganzer Haupt- und Kauft - Summe, zur Helffte auf Neujahrs Messe