v. Nackel.
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Lachsen -Xoburg-Meiningenscher Hosjunker am 30. Upril 1779 abends11 Uhr zu Csuolsdorf im Ulter von 22 I. 8 M. 3 W. 3 T. 16^2 5t.Um 6. Mai wurde er zu Hähnichen begraben.
Mit dem Gute Esuolsdorf wurde nun belehnt der 5ohn desinzwischen verstorbenen ersten Mitbelehnten, Wolf Heinrich Ernst v. Klüx.Er ließ indessen die Lehn aus zugunsten der Mutter Ernst HeinrichFriedrichs, Frau Johanna Elisabeth v. U., geb. v. Lchönfeldt. Um10. Upril 1782 erhielt sie den Lehnbrief über Csuolsdors. Zehn Jahrespäter, am 10. September 1792 verkaufte sie das Gut an ihre Tochter,Frau Tharlotte Umalie v. Jagemann, geb. v. U. für 72 000 Mir.
b) Thristiane Wilhelmine Tharlotte v. M kaufte unter Zu-ziehung ihres Bräutigams Johann Larl Daehnert, fürstlich UudolstädtischenHosrats, von Ehrenfried Wilhelm Günther v. Jagemann das VaumannscheVauergut zu Rieder-Burkau (bi von Bischofswerda) am 2. September1794; im Jahre 1798 verkaufte sie dieses Gut „Mein-Burkau" wiederan Tarl Heinrich Friedrich v. Berge.
Ls ist noch zu erwähnen eine Frau Katharina v. M, geb.v. Gersdorss, Witwe, die am 29. September 1644 ihr GütleinNappatsch (Zubehör von Ult-Liebel, von Rothenburg) für
300 Taler, „indem es ganz abgebrennet und verwüstet befunden", anHans Friedrich v. Lüttichau verkaufte H. —
Frau Unna Elisabeth v. M, geb. v. Zezschwitz, vermählt mitGünther Ehrenreich v. M, ist im Jahre 1672 Mitbesitzerin einesHauses aus dem Burglehn zu Bautzen H. Günther Ehrenreich dürfteidentisch sein mit dem Landesältesten des Fürstentums Sagan ausKochsdorsH. -
Wappen: Schild geteilt von Rot und Blau, darin zwei silberneJagdhörner, das Mundstück nach unten, mit der äußeren Krümmungan einander gestellt und durch ein schwarzes Band verbunden. Helmungekrönt. Kleinod: rechts vier, links drei Hahnenfedern. Decken rot-silbern. Siebmacher I, Tas. 64, Rr. 1 unter den „Schleßingischen".
Abweichend von dieser Darstellung ist die im primmerschen Stamm-buches sich findende Zeichnung des Wappens eines „Benedich Rakl" vomJahre 1628: In Rot zwei silberne Hörner neben einander, Mundstücknach oben, durch ein schwarzes Band verbunden. Helmkleinod: rechtsfünf, links vier schwarze Hahnenfedern. Decken rot-silbern.
tz Lehnsakten Muskau - Nappatsch.
2) Lehnsakten des Burglehns zu Bautzen.
H Sinapius, Schlesische Luriositäten, I. Teil, l720, 5.745.tz Milichsche Bibliothek in Görlitz, vergl. Vierteljahrsschrift für Wappen-,Siegel- und Fainilienkunde XXIII (1845), S. 580.