v. Nackel.
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II. Aus dem Hause Tzscheeren: Anton Balthasar v. B., könig-lich Sächsischer Premier-Leutnant, früher Besitzer des Bittergutes Gber-Zibelle (KO von Bluskau), kaufte am 20./24. September 1827 dasErb- und Allodialrittergut Wendisch-Paulsdors (KO von Löbau), fernerdie gleichfalls Erb- und Allodialeigenschast habenden Wendisch-Tunners-dorser Stücke, in einem Bauergut und Garten bestehend, mit der Juris-diktion über die beiden Freigärtner, für 54 300 Taler (46 300 Talerfür Wendisch - Paulsdorf, 9000 Taler für die Wendisch - TunnersdorferStücke). Am 24. Mai/14. Juli 1829 verkaufte er den Besitz an seineGattin Taroline Friederike Eleonore geb. Gulde, für 64 000 Taler.Am 19. August 1829 erhielt sie den Erbbrief; am 6. Juli 1841 verkauftesie das Gut an Hans Tarl Florian v. Nostitz-Drzewiecki.
III. Aus dem Hause Bepten: Barl Hermann v. B. aus Groß-Jauer im Balauer Breise, königlich preußischer Leutnant a. v., kaufteam 2. September 1839 von Friedrich Wilhelm Bingei das BittergutJeßnitz im Gebirge (80 von Bautzen) für 15 600 Taler. Am 29. No-vember 1839 erhielt er den Erbbrief. Schon am 1. September 1841verkaufte er das Gut wieder an Philipp Moritz Eisemann.
Wappen: Schild geteilt. Gben in Gold ein wachsender schwarzerSteinbock, unten rot ohne Bild. Helm mit rot-goldenen Decken. Bleinod:Ein schwarzer Babe, einen goldenen Bing im Schnabel haltend. Jahr-buch des Deutschen Adels, Hl, 1899, S. 293.
v. Rackel.
Das Geschlecht v. Backel führt wohl seinen Namen nach demwestnordwestlich vom Städtchen Weißenberg gelegenen Dorfe gleichenNamens. Schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts h sindAngehörige der Familie als in der Gberlausitz angesessen urkundlichnachweisbar.
-V Linie Daubitz.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts saß auf Daubitz sWK^V vonRothenburg) Jakob v. B. Vas ihm auch zugehörige Gut Sänitz(KKO von Rothenburg) verkaufte er im Jahre 1576 an Adamv. Nostitz, der am Sonntag Laetare des genannten Jahres fl. Aprils mitdiesem Gute belehnt wurde"). Vas Gut Daubitz selbst verkaufte Jakobam 6. April 1689 seinem Sohne BalthasarI. Dieser Balthasar v. B.„und Daubitz aus Rackelsdorf" verkaufte seinem Vetter Hans v. B. aufNeuhammer sein väterliches Stamm- und Lehngut Daubitz für 9 600 Taler,„sambt einem gülden panzerkettlin, achtmahl umb den halß, seinemlieben Weibe zur vorehrunge, sowohl seinen beyden Töchtern federenzehn Treuz Trohnen zu einem Armbendel, und dem eltisten Sohne ein
0 vergl. 6- Rnothe, Geschichte des Gberlausitzer Odels, t87y, s. 4ZZ.
2) ks.-5t.-K. ii.oe.y580, Registratur der Lehen, Leibgedinge und Günste imGörlitzischen, Hol. gd.
h Staatsarchiv Breslau, Lehnbuch 1615 — 1689.