v. Rabenau.
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Leuther Christian 4000 Taler aus dem Lehn gefallen, mit denen er am19 . November 1718 belehnt wurde. Tr vermählte sich im Jahre 1712mit Anna Sophia v. Nostitz, geboren am 23. April 1670, gestorben zuLöbau am 8. November 1736, Tochter Caspar Georges v. Nostitz ausWerda und seiner Gattin Latharina veronica geb. v. Klüx. Leuther Christianseinziger Sohn starb frühzeitig ff.
e) Anna Helena v. N-, die Tochter Heinrich Christians, ver-mählte sich in erster Ehe mit Hans Caspar v. Nechenberg aus Ober-Beiersdorf, der am 16. November 1695 starb, in zweiter mit AdolphBenjamin v. Berge.
II. Siegfried v. N., der zweite Sohn Heinrichs, erhielt zufolge mitseinen Brüdern getroffenen Vergleichs gegen eine zu erlegende Kauf-summe von 5000 Talern das Gut wendisch-paulsdorf. Er verkaufteam 29. Mai 1687 dieses Gut an Carl Gottlob v. Nodewitz. Wegen deszu paulsdors angeblich angemaßten Bierschanks zu hundert DukatenStrafe verurteilt, leistete er am 22. Februar 1687 das lluruinentumpur^atoi-iuinff. Schon zuvor hatte er Gber-Neundorf erworben.Dort starb er, 65 Jahre alt, im Jahre 1697 und dort fand er auchseine letzte Ruhestätte ff.
von Siegfrieds Rindern vermählte sich eine Tochter „MadameAnna Helena v. R." im Jahre 1696 mit dem Sergeanten GottfriedVornitzff. Eine andere Tochter, Eva Latharina, heiratete einenv. Schkopp, eine dritte, Johanna Susanna, einen v. Debschitz, einevierte wird als Jungfrau Ursula Helena v. N. bezeichnet^).
Siegfrieds Sohn, Gottlob Siegmund v. N., trat in kursächsischeMilitärdienste, wurde Leutnant im Gothaischen Regiment und kaufte amWalpurgistermin 1697 von seinem Schwiegervater Ferdinand v. pentzigauf Gber-Wanscha, Reutnitz, Nieda, das Gut Gber-Wanscha (l^lO vonGstritz) für 7000 Taler, verkaufte es aber schon am 22. Februar 1699wieder an den Besitzer von Nieder-Wanscha, Christoph Ludwig v. pentzig.Dafür erwarb Gottlob Siegmund am 17. Januar 1699 von FrauBarbara Dorothea v. Tarpenter, geb. v. Ralckreuth, das Gut Nieder-Bellmannsdorf (blO von Seidenberg). Er bat den Kurfürsten umErbverwandlung des Gutes und begründete sein Ansuchen damit, daß erneben seinem auch seines Eheweibes Vermögen zum Ankauf des Gutesverwendet habe, daß er keinen Sohn, sondern nur drei Töchter besitze,daß er endlich vierzehn Jahre lang treue Kriegsdienste geleistet habe.Sein Gesuch wurde bewilligt: Am 15. März 1706 wurde Nieder-Vell-mannsdorf aus Lehn in Erbe und Allod verwandelt. Am Walpurgis-termin 1724 verkaufte er dieses Gut an Taspar Rudolph v. Gersdorffaus Nikolausdorf. Er starb im September 1726 in Seidenberg ff.
ff k)--5t.-K. Gen. loo. 31773, Rabenau, Stammtafel,ff k)--§t.-R. Geneal. 1,06.31773, Rabenau.
Niederlaus. Mitteilungen, VI. Band, 7. Heft, S. 384.ff Ebenda, S. 382.
ff Staatsarchiv Breslau, Luratorien- und Tutorienbuch«) Rloß, Gen. Nachrichten, Mspt. Bd. XIII, Rabenau.