v. Huandt.
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Sie wurden sämtlich zu St. Nikolai in Leipzig getauft.
Johann Gottfried Cs. wurde Dr. zur. und königlich preußischerKriegsrat. Gr erstand am 28. Npril 1815 aus dem v. Jagemann scheuKreditwesen das Erb- und Nllodialrittergut Werda (IftM von Rothen-burg, am weißen Schöps), verkaufte es aber wieder am 3. Npril 1818an den Rittmeister Grasen Georg Ludwig Gottlieb v. Nostitz aus Rietschenfür l8 000 Taler. Vermählt war Johann Gottfried mit Ulrike NugusteCharlotte geb. Baumgarttft. Im Jahre 1792 war Johann Gottfriedin den Reichsadelsstand erhoben worden ft.
Johann Gottfrieds Bruder, Johann Gottlob Cs. d. I., Bürgerund Kramer in Leipzig, besaß das Rittergut Wachau bei Leipzig undstarb 1818. Er war vermählt mit Rahel Friederike geb. Mauckischaus Pirna und hatte einen Sohn, den er wieder Johann Gottlobnannte.
Vieser Johann Gottlob Cs?), geboren in Leipzig am 9. Npril1787, getauft zu St. Nikolai am 12. Npril 1787, gestorben am 19. Juni1859, Herr aus Dittersbach bei Stolpen (belehnt 1830), ist der bekannteKunstsammler und Kunstkenner, vermählt war er mit Minnageb. Meißner, Witwe des Geheimen Kriegsrats v. Low und hinterließzwei Söhne: Gustav, geboren zu Dresden am 14. Februar 1822 undErwin, geboren daselbst am 17. September 1825.
In seinem von Rom aus am 19. Februar 1820 an den Königvon Sachsen gerichteten Gesuch um Erhebung in den Adelsstand ft schreibter, er befinde sich in der Lage, „meiner früheren Lieblingsneigung gemäßsowohl durch ernstliche Veschäfftigung mit Gegenständen der Litteraturund Kunst, als auch durch Reisen ins Nusland nach einer meinen Kräftenangemessenen Nusbildung und künftigen Nützlichkeit zu streben und habediesen Entzweck bereits schon seit längerer Zeit zu verfolgen gesucht".Nm 4. Npril 1820 wurde er in den Sächsischen Ndelsstand erhoben.
Wappen: Das dem Johann Gottlob C). verliehene Wappen zeigt„einen rothen Schild mit einem goldenen, zu jeder Seite von fünf inGestalt eines Andreaskreuzes geordneten silbernen Schindeln begleitetenPfahle. Nus dem Schilde ruhet ein rechtsgekehrter, blau angelausener,roth gefütterter, mit umhabender goldenen Kette und daran befindlichemKleinod, auch mit zur Rechten von Gold und Roth, zur Linken aber vonSilber und Roth vermischt herabhangenden Decken gezierter offener,adeliger Turniershelm, aus dessen goldener Krone ein ausgebreiteterFlug erscheint, dessen rechter Flügel von Gold und Roth, der linke vonRoth und Silber quer getheilt ist"ft. Vorst, wappenbuch, I. Band,Taf. 175.
ff In den Lehnsakten Werda wird sie auch „v. Baumgarten" geschrieben,ft Rneschke, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, VII. Bd., 5.296.ft vergl. über ihn Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 27; I- § eidemann,Überlieferungen zur Geschichte von Lschdorf, Dittersbach und Umgegend, 1860, 5. 157 ff.
ft ft.-5t.-A. 1.00. 2400, Ncta Erhebungen in den Adelsstand betr. ao 1819,vol. III, Zol. 96.ft Ebenda.
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