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2 (1913)
Entstehung
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510
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v. Puster.

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Ls sei zunächst zum 16. Jahrhundert noch nachgetragen, das Hansv. p. im Jahre 1520 von Georg v. Glaubitz (Glawbitzke") die GüterLindenau und Burkersdorf (beide 8M von Buhland) für 4000 Fl.erworben hatte, vermählt mit Bgnes . . ., vermachte ihr Hans dieseGüter zum Leibgedinge').

Lin Sohn Hansens war wohl Laspar v. p- Vieser kaufte vonLudwig v. Bosenhain (Bosenhagen") dessen Güter zu Buhland underhielt sie, nachdem der Verkäufer am 21. Bugust 1562 den vorrittgetan, vom Landvogt zu Lehn verreicht"). Lin Bruder Laspars, Hansv. p., erwarb das Weidlitz (UM von Bautzen): Die v. Metzradt,gebrudere und vettere" zu Milkwitz, ließen die Lehn über dieses vonihm erkaufte Gut aus und am 29. Dktober 1562 wurde Hansnachvolziehung geburlicher huldung und eidespslichtung" das Gut verreicht").

Lin Melchior v. p. war im Jahre 1537 Bat und hosmarschallder Herzoge Gebrüder Joachim, Heinrichs II., Johannes und Georg zuMünsterberg und Delsh. vielleicht war jener verarmte Melchior v. p.auf Bulleritz (UM von Bamenz) sein Sohn, der die Herzoge GebrüderHeinrich und Larl zu Münsterberg veranlaßte, sich in einem von Gelsden 19. Februar 1580 datierten Schreiben an den Kurfürsten Bugust vonSachsen zu wenden, damit er ihn unterstütze").

Im 17. Jahrhundert begegnet uns in der Gberlausitz Hans v. p.Lr hatte von Joachim v. Gersdorff zu Lohsa einen Garten zu Kott-marsdors (88M von Löbau) erworben, wie solchen Siegmund v. Gers-dorff von Kaspar v. Gersdorff erkauft hatte, mit Dber- und Nieder-gerichten, dienstfrei, mit den Beschwerungen, Zinsen, vezem dem Pfarrerund Kirchschreiber, kaiserlichen Steuern. Bm 18. Februar 1623 warHans v. p. belehnt worden; er mußte aber, da er eine Schuld von 300Lalern nicht zahlen konnte, den Garten zurückgeben.

Mit Hans Heinrich v. p. und Wildschütz, königlich preußischemkurfürstlich Brandenburgischem Gberstwachtmeister, starb am 14. Novem-ber 1708 zu Kortrvk in Flandern der letzte männliche Lrbe desGeschlechts").

Wappen: Schild geteilt von Silber über Blau, oben ohne Bild,

h v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit derMeißnischen 6dels, 1846, 5. 248.

2) ks.-St.-6. boo. 4544, particularregister, Inhalts der Nöm: Kap: Mt: rc. 1562,Fol. 8, 8b.

3) Ebenda, Fol. 8 b.

4) Sinapius, Schlesische Luriositäten, II. Bd., 1728, S. 848.

hMelcher Puster von Bullericz" so unterschreibt er sich im Jahre 1580 -wardurch gottes vorhencknuß in abfahl seiner nahrungk und eusserstes unvormögengerathen, also daß ehr seine auß göttlichem segen erlangte Kinderlein, wie ehr alßein getreuer vater wohl gerne thun wollte, durch seinen vorlag zur schulen zu haltenganz unvormögende wehre". Lr hatte zwei Söhne,welche ehr gerne in guttenKünsten, auf daß sie kunfftiger zeit leuthen künstlichen sein Konten, aufgezogen sehenmöchte". Die beiden kserzöge zu Münsterberg empfehlen deshalb den Melchior v. p.dem Kurfürsten von Sachsen zu einerThumerep" im Stift Zeitz oder Naumburgoder einem andern Stipendium. ks-°bt.-6. Gen. boe. 31772, Puster.

h Sinapius a. a. G. II. Bd., S. 848.