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2 (1913)
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prenzel v. pentzig.

für 65000 Taler. Tr erwarb ferner von Hans Heinrich VI., Reichs-grasen v. hochberg, Freiherrn zu und auf Fürstenstein, am 30. Juni1801 die Güter Zahmen mit Ulitten und Uaschel, ingleichen Dürr-bach nebst Delsa, Uringelsdorf und Anteil Lselsberg (sämtlichvon Rothenburg) für 134 000 Rtlr. und 1000 Taler Schlüsselgeld;ferner an demselben Tage das Gut Lselsberg nebst Voxbergvon Rothenburg) für 20 000 Rtlr. Lselsberg verkaufte er am 23. März1801 an Johann Rugust Tarl Uönig.

Johann Friedrich war vermählt seit 1791 mit Lhristiane Sophiev. pentzig a. d. h. Mittel-Linda bei Görlitz, Tochter Tarl Gottlobs v. p.

Rm 8. März 1795 war ihm der Reichsadelsstand verliehen wordenund am 12. September 1801 wurde er in denReichs-Panner-Frepherrn-Stand" erhoben und zwar, da seine Gattin angeblich die letzte Lrbtochterihres Geschlechts war, mit dem Namenprenzel v. pentzig". Rufsein Ansuchen erließ der Kurfürst am 19. März 1802 die Verordnungan den Gberamtshauptmann,Ihr wollet Supplikanten nach der ihmbeigelegten Dualität tractiren und schreiben". Johann Friedrich starbam 15. März 1802, 41 Jahre weniger 1 Tag alt, und wurde am21. März in Ulitten beerdigt. Seine Witwe vermählte sich wieder am8. August 1805 zu Albrechtsdorf mit Siegmund E. Ludwig v. Reinspergh.

Johann Friedrichs einziger Sohn Friedrich Eduard, geboren am5. Juni 1794 zu Gehna, getauft am 8. d. M., erbte zufolge testamenta-rischer Verfügung seines Vaters die Güter Zahmen, Dürrbach, Ulitten,Uaschel, Uringelsdors, Delsa, Thomaswalde (Vorwerk von Dürr-bach), Boxberg mit Anteil Lselsberg, Zeßnitz mit Guhra (80 vonZeßnitz). Sein Vormund Johann Wilhelm prenzel, ein Bruder seinesVaters, verkaufte am 27. Mai 1805, sowie am 28. September 1807 diegenannten Rittergüter mit Ausnahme von Zeßnitz mit Guhra an LudwigAugust Grasen v. d. Schulenburg für 146000 Rtlr.

Mit Zeßnitz wurde Friedrich Eduard Frh. p. v. p. am 19. Juli1815 belehnt. Lr verkaufte das Gut am 26. Juli 1824 an Vr. GeorgeFriedrich Wiesand für 56 000 Taler. Zwei Jahre später, am 17. März1826, kaufte Friedrich Lduard, in Dresden lebend, das Lrb- undAllodialrittergut Stacha (blO von Bischofswerda) für 4000 Taler. Am17. März 1826 erhielt er den Lrbbries.

Wappen: Kaiser Franz II. verlieh bei der Nobilitierung im Jahre17952) . . .einen gevierten Schild mit drei) goldenen Lilien, zwei),eins, im ersten blauen, und zween rothen rechtsschrägen Balken imzwepten silbernen Felde,' das dritte ist von Roth und Silber drepmalqueer und viermal nach der Länge geschacht,' im letzten abermals blauenDuartiere endlich erscheint ein goldenes zwepmastiges Schiff mit auf-gespannten Segeln. Auf dem Schilde ruhet rechtsgekehrt ein gekrönter,frei) adelicher, offener, blau angeloffener, rothgesütterter, mit goldenem

tz Laus. Monatsschrift 1806, I, S. SO.

2 ) ks.-5t.-kl. I^oe. 3IZ2, Kcta Reichs-kldelstands-Erhebungen betr. ao 178d 86g.vol. VII, Fol. 26d ff.