464
v. ponickau.
Wohlah nebst den Dörfern Welka, Boderitz, Ossel, Talpenberg,Dobrig (sämtlich von Elstra). Km 6. Rpril 1633 wurde ihm lvohla zuMannlehn verreicht, von seinem Bruder Taspar aus Döbra (vergl. 5.455)kaufte Elias dessen anererbtes väterliches Gut Rehnsdorf und erhielt es am4. Dezember l 642 zu Lehn verreicht. Er verkaufte dieses Gut am 29.Iuni1 664seinem Vetter Wolf Magnus v. p. (vergl. 5. 459). Elias befand sich wohlin ungünstigen Vermögensverhältnissen, denn er verpfändete um 1645bei Wolf v. Maren zu lveicha eine seinem lveibe gehörige Rette für181 TIr. 14 Gr. 9 Pf?).
Elias war vermählt: I. mit Rnna Maria v. Theler, gestorbenam 3. Mai 1633 früh zwischen drei und vier Uhr im Rlter von 32 I.23 W?): II. mit Unna Dorothea v. Staupitz a. d. h. Rammenau,geboren daselbst am 1. Oktober 1634 als Tochter Hans Hartmannsv. St. Sie starb zu Luja am Ostermontag 1702h s17. Rprils. FrauRnna Dorothea hatte ihrem Gatten 500 Fl. als Ehegeld zugebracht:dafür ließ er sie am 5. September 1662 aus lvohla und Rehnsdorf ver-leibgedingenh.
lvohla ging dem Geschlecht v. p. im Jahre 1668 verloren: lvolsLonrad v. Theler erwarb das Gut.
Elias' Sohn aus zweiter Ehe, Hans Fabian v. p., geboren am28. Januar 1663, gestorben am 24. November 1720 früh um 10 Uhr,begraben am 4. Dezember in Neschwitz, war königlich polnischer kur-fürstlich Sächsischer Rat und Rmtshauptmann zu Bautzen. Er kaufte am10. Mai 1688 von Ernst v. Schlieffen das Gut Uieder-Taubenheim(80 von Schirgiswalde), um es bereits am 10. Juni 1693 wieder zuverkaufen an Frau Maria Sidonia v. Warnsdorf aus Dber-Tauben-heim. Rls einer der Vormünder der Söhne Taspar Rudolphs v. p.(ch 1692) aus Luga trat er, als deren Gut Luga im Jahre 1693 an FrauJohanna Magdalena v. Schönberg verkauft worden war (vergl. S. 463), am21. Mai desselben Jahres in den Raus ein, indem er sich des ihm alseinem Rgnaten zustehenden Vorkaufsrechts bediente. Km 11. September1794 wurde er belehnt. Er vergrößerte seinen Besitz, indem er am19. Januar 1711 von Rudolph Heinrich v. Neitschütz auf Gaußig einbei Neukirch gelegenes, früher zu Gaußig gehöriges Stück Holz für1550 Taler, indem er ferner am 11. November 1715 von Wolf Kdolphv. Zezschwitz auf Saritsch die diesem gehörige, dicht bei Luga gelegeneSaritschsche Wiese für 1000 Taler, auf sechs Jahre Wiederkäuflich,erwarb. Hans Fabian war auch in der Niederlausitz ansässig: Nach dem
0 klm d. Juli 1663 neuen Kalenders hatte Elias das Unglück, daß ihm seinGut wohla vollständig abbrannte. kf.-5t.-kl. Uoe. 9520, Dberlaus. Justizsachen,vol. XII.
2) kf.-St.-kl. Boo. 9520, Dberlaus. Justizsachen, vol. XII.h I. G. Michaelis, vresdnische Inscriptiones und Lpitaphia, 1714, 5. 45.
Vetter, versuch einer Lhronik von vubraucke, 1905, S. 77.b) Da beim Brande des Bautzner Landhauses die Konfirmation des Leibgedinge-briefes mit vernichtet worden war, so bat Elias 1664 den Gberamtshauptmann umeine neue Ausfertigung.