456
v. ponickau.
bach verkaufte er im Jahre 1686 an Friedrich Adolph v. haugwitz. Am6. Februar 1694 starb Hans, vermählt war er mit Sophia Dorotheav. Theler, einer Tochter Wolf Lonrads v. Th. aus Neschwitz und Zescha.Sie hatte ihm 2000 Taler als heiratsgut zugebracht und erhielt am Tageseiner Belehnung mit weißig, am 25. Mai 1685, den Leibgedingebriefüber dieses Gut. Hans hinterließ eine Tochter Johanna Margarethe,die sich mit Johann Heinrich v. Zezschwitz aus Baselitz und Piskowitzvermählte, sowie einen einzigen Leibeslehnserben:
Georg Heinrich v. p. Geboren zu lveißig am 24.,getauft am 30. Juni 1673, wurde er am 24. März 1694 mit lveißigbelehnt. An dem nämlichen Tage verkaufte er das Gut „zu Rettungdes Lredits und Erhaltung guten Nachruhms" seiner Mutter SophiaDorothea geb. v. Theler. Am 19. Mai 1696 belehnth, verkaufte sie dasGut lveißig am 25. Januar 1698 wieder ihrem Sohne Georg Heinrichfür 12 500 Taler Raussumme. Am 10. Mai 1698 erhielt er die Be-lehnung,- am 22. November 1718 veräußerte er das Gut an Johann Adolphv. ponickau aus Milkel, Lomske, Biehla, Schmölln (vergl. S. 477) für 24 500Taler und 100 Speziestaler Schlüsselgeld. Georg Heinrich erwarb nunam 11. April 1721 von Hans Christoph von Soeben das Gut Puschwitz(88^V von Rönigswartha) nebst drei Mandeln in der Toblenzer Heide,zwei Mandeln in Ralbitz und einem Schock beim hauptmann v. Lchön-berg auf Steinitz gekauften und bezahlten Bauholzes — für 7000 Taler.Am 9. Mai 1722 belehnt, verkaufte er Puschwitz am 9. Gktober 1723an Hans Heinrich v. Zezschwitz, seinen zukünftigen Schwiegersohn, der sicham 10. November 1723 mit Georg Heinrichs einziger Tochter, DorotheaElisabeth v. p. vermählte.
8. II. Hans Friedrich, kaufte von seinem Bruder Hans Mtodas diesem in brüderlicher Teilung zugesallene Gut Bischheim (^Vbl^Vvon Elstra) und erhielt am 6. September 1648 den Lehnbries. Aml. Mai 1678 veräußerte er Vischheim an Nikol v. Maxen aus Hennersdorfund erwarb dafür in demselben Jahre von seinem gleichnamigen Vetter HansFriedrich v. p. auf prietitz (vergl. S. 463) dessen Gut Lieben au (14^ vonRamenzft am 19. Dezember 1678 wurde er belehnt. Endlich kaufteHans Friedrich noch am 27. April 1679 von Wolf Christoph v. Nostitzaus Rleinbautzen das Gut Dauban (14 von Weißenberg), wurde am15. Dezember 1679 belehnt und verkaufte das Gut am 24. November1684 an seine gleich zu erwähnende Gattin. Am 9. August 1686starb er.
Hans Friedrich Unterzeichnete am 27. August 1654 mit das Lehns-paktum^), er gehörte nach der im Jahre 1659 von den Ständenerrichteten Waisenordnung.zu den ersten Assessoren des Waisenamts und
1) Ihr Lehnsträger war ihr Schwager Caspar Christoph v. Nostitz auf Leichnam,Döbeln, kurfürstlich Sächsischer Nat und Nmtshauptmann zu Bautzen. Sie nahm ihnin die Nkitbelehnschaft.
2) Dberlaus. Tollections-Ulerk, I. Band, S. 1056.