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6. Christoph Heinrich, geboren am 10. Juni 1673, spätervermählt mit Lrnesta Tugendreich v. Gersdorff, einer TochterGeorg Trusts I. v. G. auf Neichenbach und Gehlisch. Sie kaufte im Jahre1724 von Johanna Tharlotte v. Uechtritz das Gut Nieder-Sohlandam Nothstein (blO von Löbau) für 10000 Taler h. 1728 verkaufte siedas Gut an Frau Thristiane Gottliebe v. Fletcher, geb. v. Gersdorfs. —
Im 19. Jahrhundert sind folgende Glieder des Geschlechts in derGberlausitz ansässig: Ludwig Edler v. d. PI. auf Nützengrün beiPlauen i. v. erbt von der am 3. Juli 1819 gestorbenen Frau Generalinv. Lhristiani, geb. 6u Lose, verwitwet gewesenen v. Vieth, die GüterLindenau mit Burkersdorf (beide von Nuhland) und Tettau(M8^V von Nuhland),' am 11. Npril 1820 wurde er belehnt. — Ls ver-erbte ferner Ernst Friedrich v. Goetz laut Zeugnisses des GerichtsamtsKamenz vom 28. Mai 1868 das Rittergut Piskowitz (0 von Kamenz)an seine Nichte Frau Ernestine Margarethe Elisabeth Edle v. d. PI.,verwitwet gewesene v. Neitzenstein, geb. v. Traushaar. Sie starb inGreiz am 15. Januar 1874. Ihr Gatte, der fürstlich Neußische Hof-jägermeister Gtto Edler v. d. pl. beerbte sie. —
Endlich sei noch folgender Dame aus dem Geschlecht v. d. pl. gedacht:Lhristoph v. Uechtritz auf Schwert« (8 von Lauban) starb verschuldet imJahre 1638 mit Hinterlassung der Witwe Magdalena Edler v. d. pl.aus Stahnsdorf. Sie vermählte sich wieder 1647 mit dem LeutnantGregor Meurer, der 1653 Nieder-Schwerta für 11000 Taler übernahm h.Im November 1664 starb dieser mit Hinterlassung der Witwe, die sich„Magdalena Meurin, Tdelgebohrne von planicz, Wittib" unterschreibt^).
Wappen: Schild gespalten von Silber und Not. Helm mit rot-silbernem Wulst. Kleinod: Offener Flug mit einem roten und einemsilbernen Flügel. Decken rot-silbern. Siebmacher I, Taf. 162, Nr. 9unter den „Mepchsnischen".
v. platen.
Line der zahlreichen Familien v. platen saß in der Neumark undbesaß dort die Güter Giesenbrück (Giesenbrügge), Breitenstein undIahnsfelde.
Heinrich Wolf v. p. auf Giesenbrück und Vreitenstein, Landes-direktor der Neumärkischen Negierung, war zugleich mit Georg v. Namsopund dem Schwager des letzteren, Hans Wilhelm v. Bornstedt, im Jahre1687 mit dem Gute Wurschen (0 von Bautzen) mitbelehnt worden.Nach v. Namsoys Tode (f 1690) zedierte der v. Bornstedt seinem Mit-
0 Zu Mitbelehnten nahm sie ihre Brüder an: Georg Ernst II. v. Dersdorfs aufReichenbach und Vehlisch, Nmtshauptmann des Fürstentums Görlitz und Gottfriedv. G. auf veutsch-paulsdorf, Gberstwachtmeister.
2) Neues Laus. Mag. Bd. 61, S. 58.
h ks'-2t--kl. Noe. 9546, Erstes Buch Vberlaus. Lehens-Lachen, 1657 —7Z, Fol.269.Gregor Meurer hinterließ keinen Sohn, aber als nächsten Lehnsvetter den vornehmendes Rats und Konsulenten der kurfürstlich Brandenburgischen Stadt Frankfurt a. d. G.,Martin Meurer.
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