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v. Peschen.
sich in einem „sechsjährigen exilio auß der Tron Boheim",- 1629 nennter sich „sxul aus der Tron Boheimb". Seine einzige Tochter erster Theentfernte sich am 10. September 1627 von ihrer Stiefmutter pachtgutHörnitz (>V von Zittau) mit Soldaten. Tine Tochter zweiter The hattesich verheiratet mit Michael Schafhirt. Da Heinrich v. p. diese The nichthatte zugeben wollen, so beschloß er 1629, seine Tochter zu enterben H.1631 wenden sich Jobst Christoph Römer und Thristoph v. Schaundorffbittweise an den Kurfürsten „einer Schuld halben, damit ihrer Weiberverstorbenem Brüdern und Vätern Friderichen Rosiczkin von KunitzHeinrich penzigk von penzigk, izo zu Sittau wohnend, verhasststsein solle"'). -
Georg Adolph v. p., bisher in Französischen Diensten, quittiertsie und bittet den Kurfürsten von Sachsen im April 1690 um einEmpfehlungsschreiben an den Fürsten von Waldeck als kommandierendenGeneral der Holländischen Armee ^). —
Taspar Heinrich v. p., Major, auf Iiedlitz, wird im Jahre 1713erwähnt H. —
Wappen: Im blauen Schilde ein von Rot und Silber geschachterAdlerflügel. Helm ohne Krone und Bausch. Kleinod: Die Schildfigur.Siebmacher I, Taf.,54, Nr. 11 unter den „Schleßingischen".
v. peschen.
Im zweiten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts treffen wir zum erstenMale einen Angehörigen des Geschlechts v. p. in der Gberlausitz. Lswird von einem Frieden berichtet, der zu Ende des Jahres 1419 inBautzen abgeschlossen worden sei zwischen Folczsch von Torgau, — (überdiesen vergl. das Register zuIechts coä.Oipl. Dusnt.sup.II und NI) — „undeSisrid peczhin unde den Naussilwiczern" ^). Näheres erfahren wir nicht,es heißt nur, daß die Gefangenen befreit und ihnen ihre Habe wieder-gegeben worden sei. — Tin Hannus peschen erscheint im Jahre 1443als Straßenräuber in der Gberlausitz und Nordböhmen").
Nahezu hundert Jahre später treten Angehörige des Geschlechtsbesitzlich in der Gberlausitz auf: Zu Tnde der dreißiger Jahre des16. Jahrhunderts gehört ihnen Dreiweibern (bl von Lohsa) und Königs-wartha (blbl^V von Bautzen)H. —
Als ein Vasallengeschlecht der Herren v. Ileburg in der Niederlausitzsaßen die v. p. bis zu Ende des 16. Jahrhunderts im Bezirk der Herr-
tz Boa. 9317, Vberlaus. Iustizsachen, vol. VII.
H k)--5t.-0. Boo. 9319, Gberlaus. Iustizsachen, vol. IX.
H H.-St.-O. Den. Boo. 31753, pentzig.
ff kseckel, kjistor. Beschreibung der Stadt Bischoffswerda, I7IZ, S. 374.d) Jecht, ooä. äiplom. Bus. sup. II, I. Bd., 5. 10.
'') Krras, Neues Laus. Mag. Ld. 83, S. 107, auch S. 94.fl Nnothe, Geschichte des Gberlaus. Ndels, S. 420.