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2 (1913)
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v. pentzig.

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in Friedersdors bei Zittau und wurde am 15. es. in der Kpawschen Gruftdaselbst bestattet*).

von den beiden väterlichen Gütern Nicolausdors und Nieder-Gerlachsheim ging das erstere am 10. Februar 1705 durch Kauf in dieHände des eben genannten Laspar Rudolph v. Gersdorfs über. Nieder-Gerlachsheim verkaufte George Friedrich am 22. Januar 1716 seinemjüngeren Bruder Johannes Ernst für 8000 Taler. Vieser veräußertedas Gut am- Termin lvalpurgis 1724 an Tarl Friedrich Siegmundv. hocke. Johannes Ernst starb am 5. Oktober 1761 im Alter von76 Jahren.

Wappen: Schild halbgespalten und geteilt von Silber und Rotüber Schwarz. Helm ohne Krone und Bausch. Kleinod: 2 Hörner, dasrechte geteilt von Silber über Schwarz, das linke von Rot über Schwarz.Decken rot-silbern. Siebmacher I, Tafel 55, Nr. 8 unter denSchleßingischen" s v. Krane u. Hildebrandt, Wappen- u. Handbuch desin Schlesien landgesessenen Rdels, Tafel 76. Ein gut erhaltenes Siegeldes Nickel von panwitz befindet sich an der Urkunde 4835 (St. Meißen),vom 19. Dezember 1464 im Hauptstaatsarchiv zu Dresden.

v. pentzig.

Das alte Geschlecht v. pentzig, das sich nach dem Gute penzig(bl von Görlitz) nannte, tritt urkundlich zum ersten Male gegen Mittedes 13. Jahrhunderts aus: Rsinbarctus cts ?in 2 i§ erscheint im Jahre1241 mit unter den Zeugen, als König Wenzel von Böhmen zu Saazdem Kloster Marienthal das Dorf Sisridsdorf überwies ft. Die v. p.gelangten bald zu Ansehen: Sie nebst einigen anderen Herren wurdenbei der Teilung der Lande Bautzen und Görlitz durch den MarkgrafenOtto den Langen von Brandenburg im Jahre 1268 zu gemeinschaft-licher Belehnung ausgenommenft. Den großen Güterbesitz, den dasGeschlecht im Lause der Zeiten im Görlitzer und Laubaner Weichbildeerworben hatte, namentlich die penziger Heide, verkauften Hans v. p.und seine Neffen in den Jahren 1491 und 1492 für 11 000 Gulden andie Stadt Görlitz ft und legten dadurch den Grund zum Niedergang derFamilie. Hans wandte sich nach Schlesien, heißt 1493zu Prosengesessen", 1498uffm burglehn zum Jawer gesessen" ft.

Liner dieser Neffen, die im Jahre 1492 ihren Anteil an der Herr-schaft penzig dem Görlitzer Rate verkauften, hansv. p., war 1526-1529Klostervogt von Marienthal, starb im Jahre 1532 und wurde in derKirche zu Gstritz begraben"), vermählt mit einer v. hirschberg,hinterließ er einen Sohn Adam, der die Linie Wilka begründete.

9 (vberlaus. Nachlese 1765, S. 20.

ft Ooclex cliplom. Nus. sup. I, S. 5d: Voehler, Neues Laus. Mag. Bd. 78, 5.16.ft Noä. cliplom. Nus. sup. I, S. 04.ft verzeichniß Gberlaus. Urkunden II, S. 10, 15.ft Lb-nda, II, S. 18, Zd.

ft Larpzov, Lhren-Teinpel des Marggrafsthumr Vber-Lausitz, 1719, I, 5. 550.