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2 (1913)
Entstehung
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v. Nostitz.

Michaelis l648 der Gattin seines Bruders Hans Georg, Marianne geb.v. Schachmann, ferner sein Lehngut Teicha zu Walpurgis l664 an HansGeorge v. veupold. Dafür erwarb er t648 von seiner ersten Gattin Estherveronica v. Gersdorff das Gut Mücka von Rothenburg, am

schwarzen Schöps) und erhielt es am 8. September 1648 zu Lehn ver-reicht. Er verkaufte das Gut am l4./l5. Juni 1650 an Georg Rudolphv. pentzig, kaufte es aber am 2. Rpril 1664 von dessen Söhnen wiederzurück. Seit 1651 besaß Hans Lhristoph auch Hähnichen (14^ vonRothenburg), das er 1656 an Hans Heinrich v. Lest verkaufte. HansLhristoph starb am 24. Februar 1665 im 49. Lebensjahre, vermählthatte er sich: I. zu Mücka am Dienstag snachj Misericordias domini 1645Hs22. Rprilj mit Esther veronica v. Gersdorff, Witwe Georgs Vitz-thum v. Lckstädt auf Iahmen. Sie verkaufte ihm im Jahre 1648, wieerwähnt, ihr Gut Mücka und starb zu Esuolsdorf am 31. März 1651,-11.1654 (1656) mit Magdalena Sophia v. pentzig, Tochter HansRudolphs v. p. auf Mücka und Reundors. Sie kaufte von Hans Georgev. Veupold am 29. Juni 1666 das Gut Teicha, das dieser von ihremGatten, Hans Lhristoph v. R., zu Walpurgis 1664 käuflich erworbenhatte. Rm 25. Juli 1669 veräußerte Frau Magdalena Sophia das Lehn-gut Teicha ihrem zweiten Ehemann Georg Rudolph v. Nostitz, kurbranden-burgischem (Obersten (vergl. S. 296). Sie starb zu Groß-Radisch am13. Dezember 1691 ^).

Hans Lhristoph hatte zwei noch unmündige Söhne aus zweiter Ehehinterlassen:

1. Tarl Gottlob.

2. Hans Rudolph, von ihm hören wir nichts mehr.

1. Tarl Gottlob v. N., geboren am Tage triuin i-sZNin 1658s6. Januar), trat in Dänisch-Norwegische Dienste und wurde Leutnant,kaufte hierauf zu Walpurgis 1682 von Heinrich Ernst v. Rechenberg dasGut Groß-Radisch nebst Jerchwitz (beide 14140 von Weißenberg). Errundete das Gebiet ab, indem er noch am 29. März 1700 von WolfHeinrich v. Spiller die bisher zu Horscha gehörigeBaderwiese" nebst etwasGehölz für 135 Taler und im Jahre 1702 von Hans Siegmund v. Metz-radt auf Moholz eine ehemals zu Sproitz gehörige Wiese für 500 Talererwarb. Tarl Gottlob verkaufte das Lehngütchen Jerchwitz am Wal-purgistermin 1690 für 3600 Rtlr. an Heinrich Wenzel v. Hundt auf Un-würde. Tarl Gottlob starb in Löbau am 22. Rpril 1722 und wurde inGroß-Radisch begraben.

vermählt hatte er sich im Jahre 1682 mit Helena Margarethev. Nostitz a. d. H. Döbschütz, Witwe Georg Taspars v. Nostitz aus Csuols-dors (vergl. 5. 354 und 368). Sie starb 1731 ^). von mehreren Söhnen,die sie ihm schenkte, überlebte ihn nur einer:

h Ihr kfochzeits- und Todestag nach I. Nlörbe, Drtschronik von Petershain,1844, S. 135.

H I. G. Schulze, Nhncntafeln adelicherFamilien, Nlspt. I.. I. 25, Bibliothekder Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften.

3) v. Uechtritz a. a. V. I, S. 157.