v. Nostitz.
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Christian Friedrich v. Nostitz (vergl. 5. 359) für 30 000 Taler. Tr erstandferner im Höchstgebot das bisher Carl Heinrich v.Nlüx gehörig gewesene GutWendisch-Sohland (8 von Schirgiswalde) am l6. Juli 1728, trat esaber später dem früheren Besitzer wieder abH. Im Jahre 1730 brachteJohann Hartwig Gotthard zwei Güter an sich: am 14. Juli wurde ihmNieder-Neundorf (880 von Nothenburg) für 15 500 TIr. adjudiziert,das er schon am 12. Oktober desselben Jahres wieder verkaufte an seinenVetter Hans Christoph v. Nostitz aus Leichnam (vergl. 5. 265 und 306), undzu Michaelis 1730 kaufte er von lvolf Nudolph v. Ziegler das Gut Wehrs-dors (8"W von Schirgiswalde) für 30 000 Taler. Nm 28. Nugust 1731erhielt er den Lehnbries^), am 20. Juli 1739 verkaufte er lvehrsdorfdem Vautzner vomstist. Nm 26. Juni 1744 erstand er das subhastiertev. lilüxsche Gut Collm (8>V von Niesky) für 27 500 Ntlr. und verkauftees am 23. Juni 1745 für denselben Preis an seine Gattin.
Johann Hartwig Gotthard starb zu Ullersdorf am 23. INärz 1749und wurde am 28. begraben ^).
vermählt hatte er sich: l. am 7. September 1711 mit JohannaHenriette v. Ziegler und Ulipphausen, geboren zu Gber-Tunewaldeam 4. Januar 1695, gestorben am 11. Mai 1732; ll. am 17. Juni 1736mit Henriette Sophie v. Below, gestorben am 2. Januar 1767H.Sie kaufte von ihrem Gatten am 23. Juni 1745 das Gut To lim undverkaufte es 1763 ihrem Sohn Johann Ndolph Gotthold. Im Jahre1752 erwarb sie vom Grafen Nikolaus Willibald v. Gersdorsf das Gutlireckwitz (dlO von Bautzen), beide Nnteile, für 24000 Taler und 400Taler Schlüsselgeld; am 30. November 1752 erhielt sie den Lehn- undLrbbriesö), 1764 verkaufte sie das Gut ihrem jüngsten Sohn JohannNugust Gottlob.
Johann Hartwig Gotthard hatte folgende Kinder^) (s —zH:
u. Carl Hartwig Gotthard, * zu lviesa 18. September 1712elf Uhr vormittags, getauft 25. d. M., ch an den Blattern zu Ullers-dorf 31. Mai 1713, begraben daselbst.
b. Toter Sohn, * 8. Juni 1713.
o. Johanna Eleonora Elisabeth, * 5., get. 10. Mai 1714,Xl741 mitThristianGottlob Ndolph v.Nostitz ausGroß-Nadisch(vergl.5.365).
0 vergl. hierzu Iveiuart, Rechte und Gewohnheiten, II, S. I2Y.
Ruf sein Bitten genehmigte der Rurfürst am 7. September I74Z, daß inZukunft in den Lehnbriefen unter den pertinentien und Gerechtigkeiten mit inseriertwerde „das Rirchlehn".
2 ) I. G. Müller, Kirchliche Nachrichten von Jänkendorf -c. gibt S. ZS an,daß sein und seiner ersten Gattin Sarg unter der herrschaftlichen Rirchstube der Kirchezu Ullersdorf sich befinden. Ihr Epitaphium ist an der Mauer.
tz lvberlaus. Nachlese 1767, S. 51.
°) Zu Mitbelehnten ernannte sie ihren Bruder Rugust Rdolph v. Below aufGroßwelka, Earl Friedrich Rugust v. Warnsdorf auf Krischa, Gottlob Rudolphv. Gersdorff auf Lautitz.
Oie Namen, Deburts- und Todesdaten der unter a bis m aufgeführtenPersonen übergibt Johann 6 <n 4 wig GEh^rd y pp u. I. am II.Rpril 172S vorNotar und Geistlichen, da am 24. Januar 1725 beim Brande von Jänkendorf auchdas Kirchenbuch verbrannte. Lehnsakten Beerberg.