Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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337
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v. Nostitz.

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c. Elias Taspar d. I. postliumus, starb als Student zuWittenberg am 28. März 1671h.

d. Johann Taspar v. N., der ältere Lohn Mas Caspars d. A.,pflanzte den Stamm fort. Geboren am 7. Februar 1651, studierte erin Wittenberg und kehrte nach erreichter Majorennität 1672 in dieHeimat zurück, um sich die Lehn über sein väterliches Gut Jänken-dors verreichen zu lassen. Was das väterliche Gut Kaana anbetrifft,mit dem er von der Herrschaft Seidenberg belehnt worden war, so entließihn Otto Ferdinand Leopold Reichsgras v. Nostitz, Herr der Standes-herrschast Seidenberg, am 12. Mai 1692 derjenigen Lehnspflicht, mit der erihm wegen des Gutes Kaana verbunden warh. Johann Taspar kaufte am29. August 1681 von Taspar Thristoph v. Nostitz (vergl. 5.361) das GutRödersdorf (88^Vvon Rothenburg, am weißen Schöps) für 20200 Rtlr.,-am 14. September 1705 verkaufte er es wieder an Frau Eleonore Mariav. Reibold, geb. v. Gersdorff. Die nächsten Güter, die Johann Tasparan sich brachte, waren vauban (ldi von Weißenberg) und Klein -bautzen (blO von Bautzen). Tr kaufte beide von Thristoph Friedrichv. polenz am 28. Juli 1692 und erhielt sie am 1./I I. Juni 1693 zuLehn verreicht. Am 18. Dezember 1694 vertauschte Johann TasparDauban unter Zuzahlung von 18 500 Rtlrn. an Gottlob Threnreichv. Rechenberg gegen dessen Gut Nieder-Gppach (^V8^V von Löbau, 80von Schirgiswalde). hierzu erwarb er am 6. September 1696 von seinemSchwiegervater Wolf Heinrich v. Muschwitz noch das Gut Gber-Gppachfür 16 500 Taler Kauf- und 100 Tlr. Schlüsselgeld und erhielt den Besitzam 12. Juni 1697 zu Lehn verreicht. Tr besaß seit 1694 auch Thiemendorf,von Wolf Heinrich v. Spiller kaufte Johann Taspar am 17. Dezember 1695dessen Anteil an Sproitz (UV von Niesky), nämlich vier Bauergüter nebstder Schenke, für 3300 Taler, verkaufte aber schon am 5. Juni 1699diesen Anteil an Johann Hartwig Augustus v- Uechtritz. Das letzte Gut,das er an sich brachte, war See (^V von Nieski)),' er erwarb es nebst allendrei Teilen Sproitz samt der Niedermühle für 34400 Rtlr. von dem ebengenannten v. Uechtritz am 21. August 1705.

Johann Taspar hatte in einem 1686 stattgefundenen Duell mitdem Regimentsquartiermeister v. Reibnitz eine Verletzung der Hand davongetragen h. Johann Taspar war Assessor juctieii oräinarii und starbam 21. Oktober 1706h. Testamentarisch verordnete er, daß seine Nach-kommen sichv. Nostitz und Jänkendorf" schreiben sollten h.

vermählt hatte er sich: I. am 5. März 1675h mit EleonoreSophia v. Loeben a. d. h. Schwert«. Am 5. November 1676 ließ er

h v. Nostitz, Beiträge, s. 199.

h h.-St.-kl. Boo. 9549, Vas zwölfte Buch Dberlaus. Lebens-Sachen, 1682 bis1706, Fol. 10.

2) H.-Lt.-N. I.oc:.d52d, Vas 54. Buch (Oberlauf. Iustizsachen, 1687 88, Fol. 97.h I. G. Müller, Kirchliche Nachrichten rc., S. 14 erwähnt ein hölzernesMonument, das unter dem Schwibbogen zwischen Thor und Schiff der Kirche zu Iänken-dorf hing und Namen und vaten Johann Laspars und seiner beiden Frauen enthielt,h Müller, Mfpt. Teil III, S. 17.h v. Uechtritz a. a. (0. I, S. 141.

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