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v. Nostitz.
1612, 70 Jahre alth. Danach war er also im Jahre 1542 geboren,vermählt war er: l. mit Tloelia v. Gersdorss a. d. h. Hennersdorf,gestorben am 6. Dezember 1584 früh um sieben Uhr"), Tochter des Voltenv. G. und seiner Gattin Ursula geb. v. Lzettritz. Der Bruder der FrauLloelia, Balten Nikol v. G. hatte vor seinem Tode 1681) dieser seinerSchwester und seiner INutter einige Bauern, die Mühle und Teiche zuGroß-Nadmeritz (8 von Görlitz) hinterlassen"). Seine Mutter ver-zichtete aber aus den Besitz zugunsten ihres Schwiegersohnes Hansensd. I. v. N., der nunmehr am 24. Upril 1582 in Görlitz mit diesem Besitzbelehnt wurde. Hans d. I. vermählte sich: II. mit Tatharina geb.v. Nostitz a. d. h. Noes, die am 31. Januar 1608 starbh. Tr hinterließaus jeder seiner beiden Ehen je zwei Söhne (I —IV):
I. Hans Nikol. Siehe unten.
II. Thristoph. Siehe unten.
III. Nikol. Siehe S. 331.
IV. Hans Heinrich. Siehe S. 332.
Diese vier Gebrüder v. N. einigten sich nach ihres Vaters Todedahin, daß an Hans Nikol Gber- und Mittel-Tunewalde, an NikolNieder-Tunewalde und lveigsdors fallen solle, während die beidenanderen Brüder mit Geld abgesunden wurden. Sie baten 1614 darum,einem jeden über seinen Unteil an Tunewalde die Lehn zu verreichen undgleichzeitig allen vier Brüdern zugleich die gesamte Hand am ganzen Gute.
I. Hans Nikol v. N., der ältere Sohn erster The Hansens d. I.,hatte also Gber- und Mittel-Tunewalde in der Teilung erhalten.Um 7. Juni 1619 Unterzeichnete er mit das Lehnspaktum"). Tr wurdeLandesältester des Vautzner Kreises und nahm teil an der Gesandtschaftder Stände an den Kaiser zum Zweck der Uussöhnung im Sommer1622°). Hans Nikol, der die Würde eines Uppellationsrats im König-reich Böhmen erlangt hatte, überließ zufolge Tauschvertrags vom 1. Juli1627 sein Gut Gber-Tunewalde Joachim v. Ziegler gegen dessen Be-sitzung Nokitnitz im Kreise Königgrätz in Böhmen'). Hans Nikol warvermählt mit Unna v. Nostitz a. d. h. Hainewalde"). Nachkommen sindnicht bekannt.
II. Thristoph v. N., der jüngere Sohn erster The Hansens d. I.,hatte gemeinsam mit seinem leiblichen Bruder Hans Nikol das Gut Groß-Nadmeritz geerbt. In brüderlicher Teilung fiel es an Thristoph, deram 22. September 1616 damit belehnt wurde "h am 12. Juni 1620 erhielt
tz G. Lhph. Lchläger, „Leben und wohlthat", Geburtstagsschrift für seinenVater, 1726, ß 16, N. — Hans h ^ y. N. ist von uns Bd. I, S. 463 versehentlich aufksainewalde, anstatt auf Lunewalde angesessen, bezeichnet worden.
2) Ihr Epitaph befindet sich an der Nutzenwand der Kirche zu Nadmeritz.
h Diese Stücke hatte der Vater valten Nikols v. G., valten v. G. von Georgv. Ivarnsdorf zu Kuhna zu Lehnrecht gekauft.
4) Lchläger a. a. <v. tz 16, N. °) Vberlaus. Lollections-Iverk, I, 5. 1055.
h Großer a. a. V. I, S. 240 N.
tz Die Tauschvertragsurkunde ist abgedruckt in Langer, Materialien zur Er-forschung des Ndlergebirges, I.vand, 1897 ff., S. 66. h Müller, Mspt. Heft III, S. 8.
o) H.-Lt.-N. L,oo. 9545, Verzeichnis der Lehen rc., Zol. 303.