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2 (1913)
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v. Nostitz.

diesem Gute belehnt, also nun ganz Ruppersdorf besaß. Km SonntagLstomihi l666 s26. Februars erhielt Hans Ulrich von Christoph Ernstv. Gersdorff aus Hainewalde zufolge des Vergleichs wegen des Rretschmar-gutes zu Gderwitz das Fließwasser zu Gderwitz abgetreten und am23. September 1667 wurde er nun mit der Fließfischerei in Gderwitzbelehnt.

Hans Ulrich war von 1672 bis zu seinem Tode Rlostervogt vonMarienthalH. Km 3. Juni 1680 starb er. Er hatte das Unglück gehabt,aus Unvorsichtigkeit am 20. Kpril 1660 den Rittmeister Friedrich Wenzelv. Rpaw während eines Rittes auf Ruppersdorfer Grund und Roden zuerschießen 2).

vermählt war Hans Ulrich mit Maria Elisabeth v. Berge. Km

17. Februar 1660 ließ er sie aus Gber-Ruppersdors und Gderwitz ver-leibgedingenb). Er hatte folgende Rinder (I-III)H:

I. Gottliebe Erdmuthe, gestorben zu Mittel-Gderwitz am

18. Februar 1713.

II. Elisabeth Sophie, geboren am 16. Juni 1669, gestorbenam 1. Kpril 1745, vermählte sich am 19. Juni 1689 mit Runo Lrdmannv. Rlitzing aus Schorbus (geb. 13. Kugust 1662, gestorben 18. Uov. 1710)als seine dritte Gemahlin'').

III. Gottlob Lrdmann, geboren am 15. Juni 1665, stand zu-nächst unter Vormundschaft seiner Mutter. Km 21. März 1687 erhielter auf sein Ansuchen, da er im 21. Jahre stehe und also maforennitatiproxirnus sei, Veniarn netatis und wurde am 18. Dezember 1687 mitRuppersdorf und pertinentien belehnt. Km 10. November 1714 schloßer mit Nikol Freiherrn v. Gersdorff auf Hennersdorf rc. einen Tausch-vertrag ab. Letzterer überließ Gottlob Erdmann einen aus Henners-dorser (80 von Herrnhut) Grund und Boden gelegenen Berg mit allemHolz und dem Steinbruch nebst einem Stück Wiese, während GottlobErdmann dem v. Gersdorff ein Stück des Ruppersdorfer Fließbachsanden Folgen", 200 Zittauer Ellen lang, abtrat. Km 29. November 1714erhielt Gottlob Lrdmann einen Erb-, Spill- und Runkellehnbries überdiesen Berg. Er starb am 28. Dezember 1742. vermählt war er seit

1687 mit Knna Gertraud Becker v. RosenseldO). Km 28. Kpril

1688 ließ er sie gegen angenommene 2000 Fl. Lhegeld hinwiederum

0 Schönfelder, Geschichte von St. Marienthal, 1834, S. 232.

'-) H. R. v. Rpaw, Familien-Lhronik des Geschlechts v. Rpaw, 1870, S. 242;Dornick, Jahrbuch für Hapnewalde, 1858, S. b.

ff Staatsarchiv Breslau, Leibgedingebuch 1619 1719.ff v. Uechtritz a. a. G. I, S. 138.

ff Ge. Schmidt, Die Familie v. Rlitzing, Teil II, 1903, S. 164.o) Der Nostitzsche Geschlechtstag vom 21. Februar 1690 zweifelte ihren Adelan. vie Verhandlungen in dieser Angelegenheit siehe in v. Nostitz, Beiträge,S. 84 ff. Nach Nneschke, Neues Deutsches Adelrlexicon, I, S. 260, erhielt HeinrichBecker mit dem Prädikat v. Rosenfeld im Jahre 1647 den Reichsadelsstand. Tproff,Sächsisches tvappenbuch, IV, Taf. 24 gibt das Wappen. Eine Johanna MariaBecker v. Rosenfeld war um 1688 vermählt mit Ernst Friedrich v. voering zu Börln.vergl. H.-St.-A. Gen. b.oo. 11246, v. voering, vol. III.