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v. Nostitz.
Georg Caspar v. N., Abraham Hildebrands Lohn, vermählt 1682mit Johanna Marianne v. Gppel a. d. H. Nieder-Sohland, starb zuReichenbach am 7. Juni 1684H mit Hinterlassung eines Sohnes GeorgWilhelm. Vieser Georg Wilhelm „a. d. H. Nieder-Linda" kaufte am30. Juli 1706 von Johann Christian v. Heldreich das Gut Nieder-pommritz (080 von Bautzen) für 11 200 Taler einschließlich des Schlüssel-oder Herdgeldes. Km 12. Februar 1707 wurde er belehnt und verkauftedas Gut am 25. Januar 1718 für 11 300 Taler an Tarl Gottlieb v. Nostitza. d. H. Ullersdorf. Georg Wilhelm brachte nun am 4. April 1724durch Kauf von Hans Rudolph v. Metzradt das Erbgut vriewitz (080 vonHoyerswerda) für 11 000 Taler an sich. Am 18. Juli 1745 verkaufteer das Gut an den Landsyndikus vr. Johann Basilius Rüchelbecker für13 000 Taler und 200 Tlr. Schlüsselgeld.
Georg Wilhelm, geboren am 25. April 1683, gestorben 1764, hattesich im Jahre 1706 vermählt mit Thristiane Sophie v. Burkers-roda a. d. H. Radibor und beschloß die Hauptlinie Tzschocha, da seineinziger Sohn Julius Gottlob Wilhelm mit siebzehn Jahren starb^).
III. Thristoph v. N?), auf Friedersdorf, der jüngste Sohn Caspars II.,übernahm nach Caspars III. Tode die Herrschaft Tzschocha. Neben demGute Tzschocha besaß er Rengersdors, Hartha, Goldbach, Wiesaund Scholzendorf. Cr erweiterte die Befestigung des Schlosses Tzschochaund machte es zu einem Zufluchtsort für die ganze Umgegend. RurfürstJohann Georg II. erteilte ihm, Dresden den 20. Mai 1662, die Ge-nehmigung zur Erbauung des Vergfleckens Goldentraum (0 von Mark-lissa) und gestattete ihm am 23. Dezember 1675 und 2. Januar 1676eine Rirche in diesem Markt- und Bergflecken zu erbauen. RurfürstJohann Georg III. konfirmierte am 14. September 1682 beide genanntenKonzessionen H.
Nach dem Tode Johann Christophs Freiherrn v. N. (fl 24. Januar/3. Februar 1680, vergl. §. 313 — 314) gingen „furo proximitatis Araäus"dessen Güter Rothenburg, Tormersdorf und Gehege an unfernChristoph über, der aber den Besitz bereits 1686 an den Grasen HansHeinrich v. Hohberg verkaufte.
Aus seinem Gute Nieder-Wiesa schenkte er 1668 den Platz zurErbauung einer Rirche für die bedrängten Protestanten in Schlesiens.
Christoph wurde, Wien den 15. April 1677, in den Reichssreiherrn-stand mit dem Prädikat Wohlgeboren erhoben"). Cr starb am 11. Mai1691. vermählt hatte er sich zweimal: I. mit Anna Margarethev. Gersdorss a. d. H. Burkersdorf und Nieder-Rennersdors. Ihr warNieder-Rennersdors (OblO von Herrnhut) zugesallen, das sie am
h Müller, Mspt. kM II, S. 21.
2) Ebenda, II. Heft, S. 21.
Vergl. über ihn Neues Laus.Mag. Bd. 8, §. 517.h verzeichniß Gberlaus. Urkunden II, 5. 326, 335, 341.
°) I. G. Müller, versuch einer Gberlaus. Neformationsgeschichte, 1801, 5. 803.H H.-St.-N. Noc. 10430, Geschlechts- und Herrschaftserhöhungen, vol. III,Zol. 46.