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2 (1913)
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305
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v. Nostitz.

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Neudorf und die zwei Großbauern zu Salga, worauf siedas Loosals eine göttliche Direction venerirt und agnoscirt haben".

Wir haben die Geschicke der drei ihren Vater überlebenden Söhne:4. Christoph Conrads 5. Georg Friedrichs 7. Hans Christoph zu be-sprechen.

1. Zweig.

Christoph Tonrad v. N., der älteste der drei ihren Vater CasparChristoph überlebenden Söhne, studierte in Leipzig und beteiligte sich andem Tumult zwischen Studenten und Häschern am 17. September 1697.Die ihm deshalb zuerkannte Landesverweisung verwandelte der Nurfürstin eine Geldbuße von hundert Talern und Verpflichtung zur Entrichtungder Urteils- und Gerichtsgebühren h. Christoph Conrad waren von denväterlichen Gütern zugesallen Göbeln, NIein-Leichnam und Lieske.hierzu erwarb er am 13. September 1702 von Friedrich Wenzel v. Gers-dorff das Gut Weißig (NO von Nönigswartha) für 10400 Taler.Christoph Tonrad starb am 1. Februar 1715außer Landes" zu Dresden,stark verschuldet^). vermählt war er: I. mit Johanna CharlotteCrdmuth v. pentzig a. d. h. Nieder-Nudelsdorfs II. mit JohannaBrigitta v. Schönseldt a. d. h. Wachau. Sie kaufte am INichaelistermin1712 das Gut Weißig von ihrem Gatten für 11400 Taler. Nach dessenTode ging sie eine zweite Che ein mit Wolf Gottfried v. Naussendors.Geboren am 18. Februar 1678, starb sie am 27. Upril 1756.

2. Zweig.

Georg Friedrich v. N., geboren am 21. März 1677^), der mittlereder drei ihren Vater Caspar Christoph überlebenden Söhne, erhielt imErbsonderungsrezeß vom 20. März 1710 eine Summe Geldes, von seinemVater hatte Georg Friedrich zu Michaelis 1704 das Gut Zerna (0 vonNamenz) für 11 900 Taler gekauft. Um 3. Februar 1705 belehnt, ver-tauschte er Zerna zufolge Nontrakts vom 16. Oktober 1708 gegen CarlGottlobs v. ponickau Trblehngut Medewitz (ONO von Bischofswerda).Da Medewitz das Gut Ferna an Wert überstieg, so hatte er demv. ponickau noch 5000 Taler herauszuzahlen. Um 5. März 1709 wurdeGeorg Friedrich mit Medewitz belehnt, 1711 verkaufte er das Gut anErnst Ludwig v. Damnitz. Dafür erwarb er am 4. November 1712 vonHans Udolph v. Maxen dessen Gut Ouitzdors (8^V von Rothenburg, amschwarzen Schöps) für 11 000 Taler, um es schon am 2. September 1717wieder an Johann Thristoph v. Schwanitz für 14 000 Taler zu veräußern.Um das Jahr 1713 lebte Georg Friedrich in Bischofswerdah. Uls nachdem Tode seines Bruders Christoph Conrad (ch 1. Februar 1715)- dessenstark verschuldete Güter subhastiert und am 17. Dezember 1717 dem

0 H.-St.-N. Geneal. Boo. I13SY, Nostitz, vol. II.

h Sein Epitaph ist in Nönigswartha. Gurlitt, Bau- und NunstdenkmälerSachsens, 31. Heft, S. I3S.

Müller, Mspt. Heft II, S.6I.

tz Ehr. kseckel, Beschreibung der Stadt Lischoffswerda, 1713, S. 165.

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