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2 (1913)
Entstehung
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v. Nostitz.

1813, 72 Jahre alth. von den Kindern des Ehepaars überlebten esnur zwei:

Earl Gottlob Ferdinand und Adolph. Adolph starbkinderlos vor seinem Bruder. Carl Gottlob Ferdinand, geboren am26. August 1765, trat in die kursächsische Armee ein und erhielt, nachdemer 51 Monate als Fähnrich, 15 Monate als Sous-Leutnant im v. har-titzschschen Regiments gedient hatte, 1788 seinen Abschieds. Er kaufteam 10. März 1791 von seiner Großmutter, Frau Eleonore Amalie Tugend-reich v. Oberländer, geb. v. Rüdinger, das Gut Weigsdorf (blO vonSchirgiswalde) für 27 000 Taler. Am 6. April 1791 wurde er belehnt.Tarl Gottlob Ferdinand kaufte am 3. Mai 1792 von seinem Oheim WolfErnst v. N. (vergl. oben 5. 281) das Gut Halbendorf für 14000 Taler,-am 26. November 1792 wurde er belehnt. Tarl Gottlob Ferdinand, dersich jetztv. Nostitz und Rottenburg" nannte, verkaufte Halbendorf am1. Oktober 1795 an den kurfürstlich Sächsischen Leutnant Hans Augustv. Steindel. Tarl Gottlob Ferdinand starb in Dresden als kinderloserWitwer am 13. Dezember 1833. Inhalts des am 23. November 1833errichteten Testaments setzte er die Landschullehrerseminarien-Anstalt zuBautzen zur Erbin ein,- deren Vertreter, die Landstände, bewirkten denErbschaftsantritt.

Er hatte sich vermählt: I. zu Friedersdorf bei Neusalza am 28. Juli1794 mit Henriette Louise Lharlotte v. Leubnitz a. d. h. Kuppritz,geboren am 6. Juli 1776 zu Kuppritz, gestorben zu Bautzen am 8. Februar1801^),- II. zu Weigsdorf am 8. Januar 1808 mit FrauEhr. LIe."verw. v. Stiefel, geb. Rupperth.

2. Ast: Linie Nieder-Horka-Gersdors.

Joachim Ernst v. N?), der zweite Sohn Tarl Heinrichs, begründetedie Linie Nieder-Horka. Geboren zu Malschwitz am 22. Januar 1646,bezog er 1666 die Universität Leipzig, 1667 die zu Straßburg, unter-nahm 1669 eine Neise nach Frankreich, England, die Niederlande. 1673wurde er von den Ständen in den weiteren Ausschuß gezogen, 1683wählte man ihn zum ^ssossor juäioii oräinarii, 1697 zum Landes-ältesten des Fürstentums Görlitz. In demselben Jahre wurde er könig-lich polnischer kurfürstlich Sächsischer Rat. Zu Michaelis 1671 überließihm sein Vater für 12 000 Taler die Güter Nieder-Horka (8>V vonRothenburg) und Uhsmannsdorf (IV von Rothenburg). Am 20. Dezem-ber 1672 wurde Joachim Ernst belehnt"). Nachdem er das Gut Noes

1) ks-- 2 t.-N. Gen. Noo. 11362, Oberländer.

2) H.-St.-N. Gen. Noe. 11350, Nostitz, vol. I.

Laus. Monatsschrift 1744, II, L. 237; vudissiner wöchentl. Nachrichten 1801,

Nr. 8.

-«) Laus. Monatsschrift 1808, S. 125.

h vergl. G. Noch, Oberpfarrer in Neichenbach, Leichenpredigt auf Joachim Ernstv. N., 1714.

o) Im Lehnbrief, dessen Original sich im befindet, ist u. a. erwähnt:

das Necht am Nirch-Lehen zur ksorcka, nebst denen anderen eingepfarreten zu ver-