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v. Nostitz.
Weigsdorf. Sie starb als Witwe am 6 . März 1753 „an einer flösserichtenund steckhafften Krankheit" im Alter von 59 I. 8 W. und wurde am10. März zu Gber-Lichtenau begraben. „Die hochwohlseelige war einefleißige Kirchengängerin und eifrige Beterin" h.
Caspar Ottos d. I. Kinder waren:
1 . (Otto Friedrich, ein Zwilling, dessen Bruder tot zur Weltkam, geboren zu Nieder-Neundors am 13. August 1715, gestorben unver-mählt Sonnabend den 29. Mai 1779 nachmittags V 26 Uhr, begrabenam 1. Juni zu St. Nikolai in Görlitz.
2. Charlotte Johanna, geboren am 21 . März 1718, erzogenim v. Nunckelschen Hause zu Schönbrunn, gestorben an einem hitzigenVrustfieber Donnerstag am 31. Mai 1781, nachmittags ^1 Uhr, begrabenam 4. Juni zu St. Nikolai in Görlitz h.
3. Friederike Tugendreich, geboren zu Nieder-Neundors am
16. Mai 1719, kam im Jahre 1745 in das Stift Joachimstein und starbdaselbst am 22. Oktober 1768 gegen Abend. Am 26. d. M. vormittagswurde sie in der Stistsgrust beigesetzt, die Gedächtnispredigt fand stattam 23. Novembers.
4. Gottlieb Hartwig, geboren am 20. September 1721, gefallenals Kapitän im königlich preußischen Negiment Anhalt in der Schlachtbei Zorndors am 29. August 1758 unvermählt.
5. Caspar Otto, geboren am 2. September 1725, trat in
preußische Dienste und stand erst im Münchowschen, später im KleistschenInfanterieregiment. A. v. Kleist bezeugt in einem Attest, daß er „den18. Juni 1757 in der Bataille bei Tollin auf dem Bette der Ehre ge-blieben"^). Er war unvermählt. .
6 . Victoria Eleonore.
7. Thristiane Gottlieb.
d. Zweiglinie Lomnitz.
Friedrich hertwig v. NI), der jüngere Sohn Ottos, wurde am
17. März 1660 geboren. Seinen Anteil am väterlichen Gute Nieder-Neundorf trat er 1686 seinem Bruder Taspar Otto ab. Nach demAbleben Earl Gottlobs v. Nostitz ff 1727), des letzten von der LinieTormersdorf, kam Friedrich hertwig die Lehnssolge an dessen GuteLomnitz (8 von Görlitz) zu und nach Überwindung zahlreicher Schwierig-keiten - die namentlich darin ihren Grund hatten, daß noch bei Leb-zeiten Larl Gottlobs der König-Kursürst seinem Kabinettsminister ChristophHeinrich v. Watzdorf die Anwartschaft aus das Gut erteilt hatte — wurdeihm im Jahre 1727 das Gut Lomnitz als Erbe und Allod verreicht. Er
') pfarruttest in den Lehnsakten.
0 Laus. Magazin 1781, S. 36t.
') Laus. Magazin 1768, S. 357! 1778, 5. 332; Gberlaus. Nachlese, 1768, S. 307.
ft Lehnsakten im Breslauer Staatsarchiv.
Seine Lebensbeschreibung vom Jänkendorfer Pfarrer Müller siehe in derLaus. Monatsschrift 1805, I, S. 252 ff.