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v. Besen.
besaßen zunächst Radgendors gemeinsam, später übernahm Thristophdas Gut. Er wurde 1584 Senator, später Skabinus und starb 1598.vermählt mit Sabina Arnsdorfs hinterließ er mehrere Söhne (1-2):
1. Thristoph, geboren am 20. September 1579, aus Radgendors,gestorben am 24. November 1609, begraben am 27. in der Hauptkirchezu Zittauh. vermählt hatte er sich mit Helena Walter, Tochter desRamenzer Bürgermeisters Johann W. Sie ging eine zweite The ein mitPeter Raps, eine dritte mit dem Pfarrer zu Seifhennersdors Ll. AugustPosselt, der als Archidiakonus in Zittau am 4. März 1634 starb h. vonLhristophs beiden Rindern starb das eine noch vor ihm, das andere,Anna Sabina N. vermählte sich mit dem Archidiakonus in ZittaulVl. Andreas Wintziger.
2. Johann, geboren zu Zittau am 25. April 1583, besuchte das
Gymnasium seiner Vaterstadt, valedizierte am 13. April 1597 h, studiertein Wittenberg und Jena, ging dann aus sechs Jahre nach Prag in dieDienste Lhristophs Freiherrn v. Sebusin, daraus in die des Appellations-präsidenten Ferdinand v. Dohna daselbst. Im Jahre 1612 wurde er
protonotar in Zittau, kam 1618 in das Ratskollegium, erhielt 162l dasAmt eines Skabins, 1623 das eines Stadtrichters, 1624 das eines Bürger-meisters und zeichnete sich aus als „eine teure, fürneme Regiments-Säuleund kulerurn rsipudlicas". Durch seine zweite Gattin erhielt er dasGut Groß-Poritsch (80 von Zittau). Am Gsterdienstag 1654 s28. März)starb er im Alter von 71 Jahren weniger 2 W. 4 T.h.
Er vermählte sich: I. 1614 mit Dorothea Lmerich, Tochter JohannL.'s aus Nikrisch und Neundors; II. 1622 mit Dorothea Schnitter,
Tochter Benjamin S.'s aus poritsch. Frau Dorothea kaufte als Witwe
am >9. Oktober 1655 von Hans Friedrich Glich v. Milziz aus Sohr-
Neundorf und Florsdors die acht Scheffel Rorn und acht Scheffel HaferBischosszehnt aus dem Gute Sohr-Neundors (dIO von Görlitz) ruhend, für100 Reichstaler h. Sie starb am 23. April 1676.
In seiner ersten Ehe wurden dem Johann N. drei Rinder (2 T. 1 S.)geboren, von denen der Sohn Gottfried den Vater überlebte; in zweiterThe hatte er eine Tochter Sophia, die sich I. mit dem BürgermeisterBartholomäus Gehler in Görlitz; II. mit N. Elias Meyrich verheiratete.
Gottfried N., der einzige Sohn Johanns, geboren am 7. April1618, besuchte das Zittauer Gymnasium h, wurde 1654 in das Rats-Kollegium seiner Vaterstadt ausgenommen, ward 1673 Skabin, verwaltetein den Jahren 1681, 84 und 89 das Stadtrichteramt und starb im Altervon 73 I. 45 W. am 18. Februar 1692h. vermählt war er mit Anna
tz N. Lhristian IVagener, Leichenpredigt auf ihn, Budissin o. I.ff süinds, Geschichte von Seifhennersdorf s1892s, S. 66.
-y Gärtner, Schüler des Zittauer Gymnasiums von 1586—1785, S. 28.ff N. Michael Theophilus Lehmann, Leichenpredigt auf Johann N.,Dresden 1654. klm Schluß zahlreiche lateinische und deutsche Lpicedien.
h Ihr kriegischer Vormund war der Görlitzer Bürgermeister und SyndikusBartholomäus Gehler auf tleundorf und Moys.o) Gärtner a. a. N. S. 28.ff Larpzov a. a. V. I, S. 72; II, S. 245.