v. Nadelwitz.
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Tugendreich geb. v. Temritz, geboren am 10. März 1662, gestorbenam 12. April 1739'), einer der süns Töchter Taspar Lhrenreichs v. T. ausTollm und Delsa. Sie hatte die Güter Stein- oder Klein-Gelsa (>V8^Vvon Rothenburg) und das benachbarte Vorwerk Dubrau, sowie ein Hausund eine Baustelle aus dem Burglehn zu Bautzen von ihrem Vater geerbt.Am 6. Mai 1706 verkaufte sie Larl Heinrich v. Lchwanitz aus Ober- undNieder-Gelsa, dem Gatten ihrer Schwester Barbara Margarethe geb. v. T. dasbis dahin strittige Vorwerk Dubrau. Ihr Trblehngut Stein- oder Klein-Gelsa trat Frau Elisabeth Tugendreich für 5 500 TIr. ihrer Tochter AnnaMargarethe v. M. am Termin Johanni 1723 ab! am 28. Februar 1725erhielt diese den Erbbries ausgesertigt. Sie verkaufte Stein-Gelsa am27. Februar 1762 an den Kapitän Thristian Ludwig v. Lberstein. Km11. Dezember 1774 starb Anna Margarethe v. M.
Wappen: Wolf Jakob Maximilian v. M. siegelt im Jahre 1804folgendermaßen'): Sm Schilde ein nach vorwärts gerichteter Kopf einesStiers. Helm ohne Krone und Bausch. Kleinod: Zwischen zwei Büffel-hörnern der Stierkops.
v. Nadelwitz.
Zu der von Knothe in seiner Dberlausitzer Adelsgeschichte S. 375und deren Fortsetzung (Neues Laus. Mag. Bd. 63, S. 99) gegebenengenealogischen Behandlung der v. Nadelwitz ist einiges hinzuzusügen.Ein mit Vornamen nicht näher bezeichneter „Nadilwicz" war, als diedrohende hussitengesahr die Stadt Görlitz im Jahre 1432 zu den ernst-lichsten Maßnahmen zu ihrer Verteidigung nötigte, einer der im Nikolai-viertel angestellten Hauptleute^).
Line nur in Abschrift vorhandene Urkunde ^) vom Jahre 1493,Dienstags nach blativ. Llariae sl O. Septembers besagt, daß Hans v. N.daselbst (Nadelwitz, 0 von Bautzen) gesessen, einen vergleich abgeschlossenhabe mit den Gebrüdern Ambrosius und Andres, genannt „die Schultanzu Streßewitz, der Stadt Budissin arme Leuthe", wegen der Berge undhutweide über des Königs Teiche h gelegen. Untersiegelt war die Original-urkunde von ihrem Aussteller Hans v. N. und seinen Vettern Hans,Balthasar und George Gebrüdern v. N. zu Kaina und Wurschen(0 von Bautzen, von Weißenberg).
Am Dienstag nach Francisci 1518 s5. Oktobers belehnte der Land-vogt Wilhelm Herr v. Lulenburg den Sebastian v. Gersdorff zu Nuhlandmit Frauendors (8^V von Nuhland), das diesem von Wolf v. N, „wiein das nach tod seins vatern angeerbet ist", überlassen worden war^).
i) H.-St.-N. Een. Boo. II354, Muschwitz.
Iecht, Loci, ctiplom. Uns. sup. II, 2. Bd., 5.377.s) Ratsarchiv Bautzen, Nkten Nieder-Uaina, Rep. V, 8eet. III, a. Nr. 3.ff Oer Uönigsteich ist ein Gutsanteil von Nieder - Naina (NO von Bautzen).Zchon eine im Oomstift zu Bautzen befindliche Urkunde vom Jahre 1284 (Köhler,Oocl. ciipl. Nus. sup. 5. 118) handelt von dem „alloäiurn sivs proclium, czuocipisoina rs^is sst nuneupatum iuxta Bucissin situm".h Vrig. Pergament-Urk. im -6. Dresden.