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2 (1913)
Entstehung
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v. Müller.

Georg Larl v. m. verkaufte Lomnitz am 6. Mai 1799 an WolsLudwig v. Gersdorff auf Klingewalde. Er hatte inzwischen und zwaram 26. September 1780 von der Majorin Frau Henriette Friederikev. Thiele, geb. v. Runckel, das Lrb- und Allodialrittergut Klein-Seitschen von Bautzen) für 9400 Taler gekauft,- am 7. April

1781 erhielt er den Trbbrief. Schon am 17. März 1783 veräußerteGeorg Larl v. M. Klein - Seitschen für 9500 Taler an George Barth,Bürger und Gastwirt im Goldenen Stern zu Bautzen.

Im 19. Jahrhundert treffen wir Georg Larl v. M. als Besitzerder Güter Sachsenfeld und Beierfeld unter dem Amte Schwarzenberg imLrzgebirgischen Kreise, hier wird er in amtlichen Schriftstücken alsFrey-herr George Tarl v. M." bezeichnet und unterschreibt sich selbst, z. B. inden Jahren 1815 und 1818George Tarl Bsaronj v. M."h. Wannund von welchem Regenten ihm der Freiherrntitel verliehen worden ist,vermögen wir nicht anzugeben.

Zwischen 1818 und 1820 ist er gestorben, denn eine Vollmacht,ausgestellt zu Sachsenfeld am 17. September 1820, unterzeichnen folgendeseiner Angehörigen^):

Tharlotte Friederike verwitw. Freysrau v. Müller, geb.von Boblick.

Tharlotte Henriette Amalie Freyin von Müller.

Tharlotte Ernestine Dttilie Kangiser, geb. Freiin vonMüllers, (Karl August Kangiser als ehel. Vormund).

Larl Ludwig Leopold Frhr. von Müller, König!. Sächs.Hauptmann.

Wappen: Kaiser Joseph II. verlieh bei der Nobilitierung am4. November 1773 folgendes Wappen . . .einen in die Länge getheiltenSchild, in dessen obern blauen Schilds Haupt zwey in einander geschlungeneHände, in dem unterm rechts schwartzen zwey über einander gestürtztesilberne Becher und in dem lincks rothen eine aufwerts gekrümte Schlangein ihrer natürlichen Farbe zu ersehen seynd. Aus dem Schild ruhet einoffener, gegen die Rechte gekehrter, blau angeloffener, roth gefüttertermit umhabendem goldenen Kleinod, rechter Seits mit Silber und schwartz,linker Seits mit Silber und Roth vermischt herabhangenden Deckengezierter adelicher Turniers-Helm, über welchen zwischen zweyen silbernenAdlers-Flügelen ein goldener Stern erscheinet"..?).

ft H.-5t.-0. Gen. Boo. 11353, Müller,ft Ebenda.

ft In erster Ehe war sie vermählt mit einem Grafen Solms, geschieden,ft Line andere Familie v. Müller ist es, von der ein Glied in der zweitenHälfte des 19. Jahrhunderts sich in der Vberlausitz ansässig macht. Der aus Mecklen-burg - Schwerin stammenden Familie v. Müller und zwar dem Ost Detershagen, dem,Wien den 5. Juni 1753, der Reichsadelsstand verliehen wurde, gehört an FedorLarl Hermann Heinrich Rugust v. M., geboren zu Berlin am 13. Juli 1836,gestorben zu Nieder - Sohland am II. Juli 1882. Er erwarb, damals königlichpreußischer Hauptmann a. v. in Loblenz, laut Kaufs vom 30. Juli 1867, von FriedrichDswald Ferdinand Max Freiherrn v. Gregory das Rittergut Mittel-Sohland II.am Rothstein (OHO von Löbau) für 58000 Taler. Leine Witwe Friederike