v. Meyer zu llnonow
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bahre kitterschafft in Francken ausgenommen und darauß iedesmahldapffere und wohl qualificirte Leute entsprossen, welche sowohl in kaiser-lichen und des heiligen Römischen Reichs, alß auch anderer hohen Poten-taten Diensten sich mit sonderm Ruhm sehen und in ansehnlichen Hoss-Kriegs- und andern vornehmen Ehren Ambtern gebrauchen lassen, wiedann durch sothanes Wohlverhalten Sie mit Göttlicher Verleihung inSachsen und Francken verschiedene Ritter- und Rdeliche Güther, alß dasAmbt herbsleben, die pflege Schwerstatt, Kayna, Frießnitz, Brainsdorff,Blanckenberg, Gütterlitz, Lipperstorff, Nieder-Pollnitz, Wertzdorff, Struth,Vurckerstorff, Liebschütz, Lichtenberg, Leutsch, Wogaw, Gereuth, Bischoffs-heimb und Stein rechtmäßig erworben" h . . .
Lei der Erhebung in den Freiherrnstand wird ihm folgendes Wappenverliehen: „ein Schilt, in mitte nach Zwerg in zwei) gleiche Theil abge-theilt, deren der Untere weiß oder silbersarb, in welchem ein nackenderschwartzer Mohr, umb den untern Leib einen Federn - Schurtz, umb denKopfs eine fliegende weisse Rinden, in den Ghren güldene Ringehabend, in der Hand aber ein weisses Pferd beym Zügel haltend) derOber Theil roth, in welchem zwei) grüne Rauchen-Lräntze neben ein-ander, zu beeden Leithen des Schilts seind weiß oder silbersarbe undrothe Zierathen und obenauff eine mit Steinen besetzte gülden odergoldsarbe Frercherrn-Eron zu sehen" ^).
Wappen: Stammwappen: Geteilt von Rot über Silber; oben diezwei grünen Kränze, unten Kops und hals eines nach links blickendenMohren. Gekrönter Helm. Kleinod: Wachsender Rumps eines Mohren.Decken: rot-silbern. Siebmacher I, Tas. 144, Nr. 14.
v. Meyer zu Nnonorv.
Rndreas (auch Thristian Andreas genannt) v.Meyer zu knonowh,aus einem alten angesehenen Schweizer Geschlecht stammend, geboren zuReitzenhain am 15. September 1703, widmete sich dem Rergwesen und zwarbesonders der Kunde der Eisenhämmer, erwarb die Eisenhämmer zuSchnellsörtel (140 von Rothenburg, an der kleinen Tschirne), legteWerke an in Stenker und kohlsurt, besaß die Güter (Ober- und Nieder-Ullersdors in der Niederlausitz und gelangte zu Ansehen und Reichtum.Kaiser Franz I. erhob ihn, Wien den 20. Februar 1747, mit dem Prädikat„zu knonow" in den Reichsadelsstand; König Friedrich II. von Preußenverlieh ihm das Indigenat in Schlesien. Um die Stadt Görlitz machtesich (Thristian) Andreas durch Stiftung mehrerer beträchtlicher Legate ver-dient^). Er starb zu Schnellsörtel am 5. Mai 1776. vermählt hatte ersich: I. zu Sorau am 10. September 1733 mit Johanna Emilie
tz H.-5t.-kl. Boo. 10430, Geschlechts- und Herrschaftserhöhungen, vol. III,Fol. 274.
h Ebenda.
h Laus. Monatsschrift 1802, I, S. 360; vergl. auch Brünner GenealogischesTaschenbuch der Kdeligen Häuser 1882; Gothaisches Briefadeliges Taschenbuch 1910,1912.tz Laus. Monatsschrift 1802, S. 360.