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2 (1913)
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v. Metzsch.

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am 22. Dezember 1624 auf Techritz, dann am 22. März 1628 aufTaubenheim verleibgedingen ließ. Frau Kunigunde vermählte sich nachihres ersten Gatten Tode wieder mit Hans Trust v. Rechenberg.

Ts sind noch einige Angehörige des Geschlechts v. M. anzuführen,die wir in eine der aufgezählten Linien einzugliedern nicht vermögen:

Taspar Siegmund v. M. war am 16. Februar 1687 vom Kur-fürsten zum Korporalbep dero Teutschen Leib-Guarde zu Roß" ernanntworden h.

Zalome Elisabeth v. M. saß 1681 gefangen auf hohnstein^).

Johann Tarl Adolph v. M., kurfürstlich Sächsischer Leutnant,kaufte am 12.Ianuar 1804 Tunnersdors (bl^VvonKamenz) von derGräfinTh. M. A. zu Solms für 50000 Taler und 60 Louisdor Schlüsselgeld. Am5. Juli 1804 belehnt, verkaufte er das Gut schon am 6. Oktober 1806für 80000 Taler an Lhrenfried Lobegott v. Lippe. Dafür erwarb eram 10., 13., 17. September 1806 von Frau Auguste Friederike Sophiev. Schleinitz das Mannlehnrittergut pielitz (80 von Bautzen) samt dempertinenzort Groß-Kunitz (8 von pielitz) für 60000 Rtlr. und erhieltes am 25. September 1806 zu Lehn verreicht. Tr starb am 2. März1828 2).

Wappen: Durch einen rechten, aus goldenen Rauten bestehendenLchrägbalken geteilt von Silber über Rot. Helm mit rot-silbernem Bausch.Kleinod: Flug, gezeichnet wie der Schild. Decken rot-silbern. Siebmacherl,Taf. 166, Nr. 10.

v. Metzsch.

Die v. Metzsch gehören dem vogtländischen Uradel an und solleneines Stammes mit denen v. pöllnitz sein. Um die Mitte des 17. Jahr-hunderts trat zum ersten Male einer aus diesem Geschlecht in Beziehungzur Gberlausitz. Ts verlieh nämlich Kurfürst Johann Georg I., Dresdenden 6. Dezember 1651, dem Geheimen Rat und Präsidenten im Gber-konsistorium Friedrich v. M. d. A. zu Reichenbach und Friesen, Reichs-pfennigmeister, sowie seinen Trben die Txspektanz am Lehngute haugs-dorf (blblO von Lauban) für den Fall, daß Johann Hartwig v. Nostitz(haupthaus Tzschocha, Hauptlinie Thiemendorf) oder seine Söhne ohnemännliche Trben sterben sollten und keine ihnen im siebenten Grade derVlutsfreundschaft verwandte Mitbelehnten hinterließen. Der Fall tratindessen nicht ein. Friedrich v. M., geboren zu Mchlau als Sohn Abra-hams v. M. am 8. Dezember 1579, starb zu Dresden am 9. Oktober1655. vermählt hatte er sich zu Reinhardtsgrimma am 25. Februar 1612mit Anna Elisabeth v. Schönberg a. d. h. Maxenh. Friedrichs Ur-

tz Ebenda.

'tz v. Weber, Kus vier Jahrhunderten, II. Bd., 1858, S. 347.

2) Neues Laus. Mag. Bd. 7, 5. 140.

h Jahrbuch des Deutschen Ndels, III. Bd., 1844, S. 248; Vierteljahrsschrift fürWappen-, Siegel- und Zainilienkunde XXXIII. Jahrgg. (1405), S. 171.

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