v. Metzradt.
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und erhielt es am 17. Juni 1620 zu Lehn verreicht H. Er hinterließ beiseinem Tode drei Löhne:
1. Taspar Christoph.
2. Wenzel.
3. Hans Haubold d. I. von ihm hören wir nichts mehr.
Die beiden älteren Löhne erhielten am 20. Januar 1645 Gber-
amtsrekognition wegen angegebener Lehnssuchung über ihr väterlichesGut, während der jüngste, unmündige Bruder Hans Haubold d. I. miteinem Lehnmutungsschein versehen wurde. Km 8. März 1645 erhieltendie beiden älteren Brüder einen Lehnbries über das Lehngütlein zuLohland.
1. Taspar Christoph v. M., der älteste Sohn Hans Hauboldsd. A., kaufte von seinen jüngeren Brüdern das Lehngut zu Lohland.Er starb am 19. April 1659. vermählt war er mit Anna Helena geb.v. Schreibersdorfs, die vorher die dritte Gattin gewesen war JoachimsWisetzkp v. Wiskp. Taspar Ehristoph ließ seiner Gattin am 1. Mai1653 einen Leibgedingebries auf Lohland ausstellen. Da er keine Leibes-erben hatte, so gelangte Lohland an seinen Bruder Wenzel.
2. Wenzel v. IN., der zweite Sohn Hans Haubolds, kaufte am23. Oktober 1647 von Ehristoph v. Hechenberg dessen INannlehngut inOber-Lohland und wurde am 28. November 1654 belehnt mit demGute „bei der Kirchen" (dem ehemals Taupadelschen Gute). Tr kaufteferner am 22. Dezember 1649 von Hans Sebastian v. Hechenberg ausLohland den halben Teil des Brauurbars und Schankes, ebenso dieLehnhufe und den Mühlzwang in Lohland. Km 4. Mai 1651 erhielt erden Lehnbrief über den halben Kretschamverlag in den Gerichten zuObersohiand samt dem Kretscham und der dazu geschlagenen Lehnhusemit Ober- und Niedergerichten und allen Negalien als Bierschenken,Backen, Schlachten, Brantweinbrennen, Salzschenken, dem Mühlzwang indie Weißmühle. Wenzel kam ferner durch Erbschaft in den Besitz desAnteils von Lohland, den sein Bruder Taspar Ehristoph gehabt hatte.Er kaufte ferner am 8. März 1662 von Frau Tatharina Elisabethv. Lberhardt ihre zwei Bauern zu Lohland „benebst ihren sogenanntenzwei Überscharen, ingleichen die Überschar, so zuvor zu Milbarzers Gutgehörig gewesen". Am 25. April 1663 wurde er hiermit belehnt. Wenzelverkaufte sein Gut Mittel-Lohland an Frau Anna Helena Junghans, geb.v. Gersdorff, am 20. April 1663.
Neben Lohland besaß Wenzel auch Anteile von Gpp ach (80 vonSchirgiswalde): Er kaufte am 20. Oktober 1655 von Hans Lhristoph v.Hechenberg einige Lehnstücke, nämlich einen Garten an der Kirchmauersamt Baustelle daselbst, ferner einige Hausstellen unter dem Kirchberge,endlich ein Häusel.
H Oer Lehnbrief ist ausgestellt von Ndolph v. Gersdorff auf Guteborn, Ruh-land und Rattroitz, Verwalter der Landvogtei „im Namen des durchlauchtigsten, groß-mächtigsten Fürsten und Herrn, H^rim Friedrichs, Königs zu Böheim, Pfalzgrafen beiRhein und Thurfürstens, Herzogs in Bayern, Markgrafen; zu Mähren, Herzogs inSchlesien und Luxemburg und Markgrafen; zu Lausitz, unsers gnädigsten Herrn".