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2 (1913)
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181
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v. Metzradt.

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das Gut Moholz (>Vbl^V von Rothenburg). Am Termin Jakobi 1690verkaufte er dieses Gut an seinen ältesten Lohn Taspar Rudolph. ChristianGottlob starb am 14. Juni 1691 und wurde in Gröditz begraben.

vermählt war er: I. mit Hedwig Lucia v. Gersdorff, geborenam 24.Juli 1647, gestorben am 6. Januar 1674'); II?) mit LatharinaMargarethe geb. v. Gersdorff, verw. v. ponickau.

Lhristian Gottlob hatte folgende Rinder (I-V):

I. Caspar Rudolph. Siehe unten.

II. Hans Siegmund. Siehe unten 5. 184.

III. Christian Gottlob, ch 13. Februar 1678 im Rlter von6 Jahren.

IV. Sophia Elisabeth, ch im Rpril 1678.

V. Johann Rudolph, ch 24. Mai 1680").

I. Taspar Rudolph v. M., der älteste Sohn Christian Gottlobs,geboren im Jahre 1664, Leutnant, hatte, wie erwähnt, am TerminJakobi 1690 von seinem Vater das Gut Moholz gekauft, trat es abernach dem Tode des Vaters seinem Bruder Hans Siegmund im Jahre 1691ab. Sn brüderlicher Teilung vom Jahre 1691 erhielt Taspar Rudolphdas aus 12500 Tlr. veranschlagte Gut Drehsa. Rm 8. Januar 1699kaufte er von Johann Thristian v. Heldreich das Ritter- und LehngutMawitz (880 von Drehsa) für 5 250 Tlr. und 25 Tlr. Schlüsselgeldund wurde am 20. Februar 1699 belehnt. Nach dem Tode Hans Casparsv. MetzradtH (ch 17. August 1709) fiel dessen Gut Bernsdorf (V^8^Vvon Hoyerswerda) an seine Vettern, die ihre Anteile am Gute TasparRudolph abtraten. Dieser veräußerte das Gut am 27. Juni 1710 anBenno Siegmund v. Gersdorff.

Zwischen Taspar Rudolph und seinem Bruder Hans Siegmund kamam 10. Mai 1716 ein Lehnsstamm-Vergleich und paktum zustande der-gestalt, daß Hans Siegmund bei Abgang seiner Lehnserben den Lehns-sukzessoren Taspar Rudolphs 5275 Taler zum Lehnsstamm lassen sollteund vice versa. Taspar Rudolph trat am 25. August 1721 seinemLohne Thristian Gottlob das Gut Ivawitz ab, kaufte es aber amWalpurgis-Termin 1727 für 6000 Taler wieder zurück und wurde am

1) Ihr Epitaph befindet sich an der Kirchenmauer in Gröditz.

2) Larpzov a. a. V. II, S. 219.

tz Oie unter IIIV genannten Kinder Thristian Gottlobs nach I.. I. 30. I.Teil,5. 549, INspt. Bibliothek der Dberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften.

h Hans Taspar v. IN. hatte das Rittergut Bernsdorf am 25. November 1677gekauft von Frau Ursula Margarethe v. Nostitz, Witwe, geb. v. ponickau. Tr ver-kaufte Bernsdorf wieder an seinen Lohn Hans v. M., Gberslwachtmeister, am 15. Npril1700, für 15 000 Taler. Vieser starb bereits am 6. November 1700 kinderlos und sofiel das Gut wieder an seinen Vater Hans Taspar. Hans Taspar verkaufte nunBernsdorf an den Gbersikanzler Grafen Wolf Dietrich v. Beichlingen, nahm das Gutaber wieder zurück, nachdem der Nönig-Nurfürst verfügt hatte, er solle die abschlägigempfangenen 10 000 Taler an die königliche Kammer abliefern und darauf das Gutwieder zu Lehn empfangen. 5o wurde denn Hans Taspar v. M. am 21. März 1705wieder mit Bernsdorf belehnt. 6m 17. Nugust 1709 starb er mit Hinterlassung derTochter Louise Lrdmuth v. Nostitz, geb. v. M. aufTeisendorf". LehnsaktenBernsdorf.