v. Maxen.
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Verheiratung das Lehngütchen Ouitzdorf von seinem SchwiegervaterHeinrich Siegmund v. vebschitz auf Gber-Lichtenau für 8000 Rtlr. ImJahre 1680 wurde Hans Adolph Klostervogt von Marienthal und ver-waltete dieses Amt wenigstens bis Ende Mai 1719h. Wegen einesDuells mit Carl Christoph v. Nostitz auf Krobnitz und vöbschütz ver-klagt, wurde er sowohl, wie auch sein Gegner zufolge des Erkenntnissesdes Gberamts vom 11. September 1683 zu achttägigem Arrest auf demkurfürstlichen Schlosse zu Bautzen oder zur Erlegung einer Strafe von20 fl. verurteilt h. Am 2./12. September 1684 nahm Hans Adolph aneiner Lhrenrittertafel wegen einer Injurienklage Franz Adolphs v. Nostitzaus Brösa gegen Friedrich Ferdinand v. Ziegler und Klipphausen ausGuttau, als einer der zwölf Assessoren, teilh.
Hans Adolph war zweimal vermählt: I. 18. Oktober 1673 mitHelena Sidonia v. vebschitz a. d. h. Lichtenau, geboren im Jahre1653, gestorben am 17. Mai 1710, begraben in Diehsah; II. 24. Juni1711 mit Anna Blandina, geb. v. Weprach. Sie war geboren am16. Juli 1669 als Tochter Christians v. W. aus Kunern und Siegendorfin Schlesien und der Anna Christin«, geb. v. Klug, und war in ersterEhe vermählt gewesen seit dem 8. April 1690 mit Wigand Möller v. Moller-stain auf Sohra, der am 3. September 1707 starb h. Nur aus erster Chehatte Hans Adolph Kinder, dreizehn an der Zahl. Cr lebte hochbetagtim Jahre 1716 aus Sohra (blO von Görlitz). Im Jahre 1719 oder umdiese Zeit dürste er gestorben sein, denn im genannten Jahre erhielt erin seinem Amte als Klostervogt von Marienthal in Johann Christianv. heldreich einen Nachfolgers, von seinen zahlreichen Kindern sind unsnur folgende vier bekannt:
1. Heinrich Adolph v. M. a. d. h. Ouitzdorf, geboren 13. Juni1677, war Fähnrich im Goltz schen vragonerregiment, vermählte sich am1. Februar 1714 mit Helene Marianne, verwitweter v. Hülsen, geb.v. Gersdorff, und starb im Jahre 1726 in Seidenbergh. Im Jahre 1716kaufte er das Gut Nieder-Kotitz (8^V von Weißenberg) von JohannChristian v. heldreich für 4500 Taler und wurde am 10. Juli 1716 belehnt.Zu Mitbelehnten gab er an seine Schwäger, den Rittmeister ChristophGottlob v. Gersdorff und den Hauptmann Adam Gottlob v. Gersdorff.Im folgenden Jahre kaufte er noch die von I. Thr. v. heldreich zurück-behaltenen 18 Scheffel Feld von Nieder-Kotitz für 600 Taler und erhieltsie am 17. Januar 1719 zu Lehn verreicht. Im Jahre 1721 geriet erin Konkurs. Seine Witwe starb am 20. April 1733.
tz Schönfelder, Geschichte von St. Marienthal, 1834, S. 2ZZ.
2) Weinart, Rechte und Gewohnheiten, I, S. 121.tz Larpzov, Ehren-Tempel der Gber-Lausitz, I. Teil, S. I73b.
») Laus. Magazin 1777, S. 2Y7.
°) Laus. Magazin 1778, S. 120.
o) Schönfelder a. a. T>. S. 233. Indessen gibt Thr. llnauth als JohannAdolphs v. M. Todestag den 25. Februar 1725 an. Siehe Rnauths Mspt. in derBibliothek der Dberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften L. III. 55. „von dem Möller-stainischen Geschlecht".
tz Laus. Magazin 1777, S. 247: 1778, S. 120.
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