v. Maxen.
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liches und Halsgericht abh. Im Landtage Elisabeth 1672 wurde erals Nmtshauptmann angenommen^). Er war vermählt mit Nnnav. Lundthausenb).
2. Wenzel v. M. Über ihn findet sich keine Nachricht.
3. Martin v. M-, der dritte Sohn haugs. Er besaß zusammen
mit seinen beiden Brüdern das Gut Esuitzdorf von Rothenburg).
Sie verkauften das Gut nebst dem „Pechwald" an die Gebrüder Taspar,(Otto und Friedrich v. Nostitz, die es am 23. Februar 1577 zu Lehn verreichterhielten h. Martin, aus Nechern (^V8^V von Weißenberg) und Gröditz,vermählte sich mit Magdalena, geb. Mehl von Strehlitz, TochterGeorgs N. v. Str. aus Grafenstein und seiner Gattin Dorothea Mehlhosin.Nm 18. Februar 1583 fand die Lheberedung statt. Sie brachte ihremGatten 4000 Taler Lhegeld und 4000 Taler Paraphernalien mit, wofürer sie aus Nechern und Gröditz versicherte. Im Jahre 1624 starb sie").Martin war im Jahre 1605, also vor seiner Gattin gestorben"). Lrhatte, als er in Frankreich studierte und peregrinierte, die Summe von11000 Kronen ausgenommen,' Laspar v. Schönberg „und Schönau",königlich Französischer Kriegsoberst und Feldmarschall, hatte für ihnBürgschaft geleistet. Die Gebrüder v. Zeidler auf Berbisdorf hattenauch eine beträchtliche Forderung an Martin und zwar vom Jahre 1580an. Nls Martins Söhne im Zinszahlen säumig wurden, kam am15. Februar 1624 ein Nezeß zustande, durch den bestimmt wurde, daßdie Gebrüder v. Zeidler vermöge ihres schon früher erlangten Hilfsrechtsdie wirkliche Immission in das v. Maxensche Gut und Dorf Kohlwesa(8^V von weißenberg) gebrauchen sollten I. Frau Magdalena v. M.bestimmte vor ihrem Tode, daß von ihren 8000 Talern eingebrachtenGeldes 2000 Taler an ihre Söhne haug Georg und Nudolph Lhristianauf Nechern fallen sollten, während ihre beiden Töchter Maria Elisa-beth, vermählte v. Loeben, und Nnna Tatharina, vermählte v. Gers-dorff, die übrigen 6000 Taler nebst der weiblichen Gerechtigkeit erhaltensollten, haug Georg starb schon im Jahre 1625, ein Jahr nach seinerMutter ch.
Nudolph Lhristian v. M., der jüngere Sohn Martins, saß aufNechern. Ruch er scheint, wie sein Vater, sick nicht in den besten Ver-mögensverhältnissen befunden zu haben. So hatte Hans Henning v.BIancken-feld auf Gehna bei Bautzen wegen einer Forderung von 2000 Talernund 80 Talern Zinsen in Nudolph Thristians Gut Nechern die Exekutionvollstrecken lassen, wogegen dieser im Jahre 1651 beim Kurfürsten
tz Gröditzer Gerichtsbuch Rlspt. Fol. 4d, 52, 69.
Räuffer, Rbriß der Gberlaus. Geschichte, III. Bd, 5.365.
h vietmann, Priesterschaft in dem Rlarggrasthum Gberlausitz, 5. 32.
ß kf.-5t.-R. Roe. 9550, Registratur der Lehen rc. Fol. 9b.
h kf--5t.-R. Gen. boo. 7860, Ziegler und Rlipphausen.
kf.-5t.-R. Roe. 9526, Vas 38. Buch Gberlaus. Justizsachen uo 1679-84,
Fol. 224.
tz kf.-5t.-R. Roo. 95l7, Gberlaus. Justizsachen, vol. I.
8) kf.-5t.-R. Gen. Roo. 7860, v. Ziegler und Rlipphausen.